Erscheinungsjahr
2005
Label
metal heaven
Besetzung
Vocals: Jason Marks
Guitars & Keyboards: Deddy Andler
Bass & Keyboards: Wolfgang Frank
Bass: Ouzo Raschke
Drums: Alex Hlousek
Tracklist
1. Nail to the Wall
2. One Small Voice
3. It´s Forever
4. Walk Away
5. Fight for my Life
6. The Reason
7. Johnny´s Running
8. Nightwinds
9. For getting Over us
10. Winding the Road
Datum: 29.08.2005 - Autor Vince
Das zweite Album der deutschen Melodic Götter “S.I.N.” bietet uns alles was das Herz begehrt, Hammer Melodien bis zum abwinken, Kraft, Härte und musikalische Finessen. „Somewhere Into Nowhere“ oder kurz gesagt „S.I.N.“ gibt es seid 3 Jahren, gegründet wurde die Band von Gitarrist „Deddy Andler“ und Sänger „Jason Marks“ der übrigens aus Grossbritannien stammt. Mit „Equilibrium“ haben die Jungs einen grossen Schritt nach vorne gemacht, beim Debut vermisste man noch etwas den letzten Schliff und Power, genau das haben „S.I.N.“ nun alles wett gemacht und legen uns die „Creme dela Creme“ an Melodic Metal aufs Tablett. Die Platte fängt mit „Nail to the Wall“ heroisch an und endet mit „Winding the Road“ göttlich. Mörder Songs am Laufband, genau das ist es, was es heute braucht um im Music Business überleben zu können, die Leute kaufen nicht jedes Album, das Angebot ist einfach zu gross und schliesslich muss man sein Geld auch hart verdienen. Auf „Equilibrium“ befinden sich 10 grossartige Melodic Songs die sich mit allem bisher da gewesenen messen können, sehr positiv finde ich auch das die Tracks nicht in faden AOR abdriften sondern Straight und gradlinig sind. „Casanova´s“ Michael Voss“ singt übrigens auf „It´s Forever“ ein Duet mit seinem langjährigen Freund „Jason Marks“, in den 80er wäre dieser Song wohl hoch in die Charts eingestiegen, aber leider leben wir ja nicht mehr in dieser Zeitepoche und es ist einfacher als dämlicher Handy Frosch in Charts zu kommen als mit märchenhaften Songs. Ihr fragt mich nach Anspieltipps? Da muss ich leider passen, denn jeder Titel ist brillant und sucht seines gleichen. „S.I.N.“ haben auch das nötige Feeling für herzzerreissende Balladen, „Walk Away“ und „For getting over Us“ drücken einem die Tränen in die Auge und die Frau in den Arm, einfach nur wunderschön. Besonders herausheben möchte ich „Nightwinds“ das sich als unglaublicher Ohrwurm entpuppt und die Hütte rockt, sowie „Johnny´s Running“ das nur so von Energie strotzt.
„Equilibrium“ ist in meinen Augen eines der besten Melodic Alben der letzten Jahre, ein gigantisches Meisterwerk an innovativen Melodien und Chören.
Vö: 26.09.2005