Erscheinungsjahr
2006
Label
Bad Afro Records
Besetzung
Kim
Peter
Butzer
Tommy
Blanco
Tracklist
1. Homesick
2. Dogs & Locusts
3. The Personal Decay
4. Everything Means Nothing
5. Son Of Sam
6. Only Boring People Get Bored
7. Shelter
8. Field Of Blood
9. The Resting Place
10. Quiet Havoc
11. Stillborn Too Late'78
12. Tormentors
13. The Stand
14. Hold Fast
Datum: 26.08.2006 - Autor Vince
„Silver“ aus Oslo sollte man nicht mit der Band von „Michael Voss“ verwechseln, ausser dem Namen haben sie überhaupt nichts gemeinsam. Die Norweger setzten auf Punk n’ Roll der ganz besonderen Sorte, so liegt ihr Stil irgendwo zwischen den „Ramones“, „Sum 41“ und „Hanoi Rocks“. Es heisst auf ihren Vorgänger Scheiben wäre der Glam Anteil höher, hier geht es weitaus angefahrener zur Sache, sprich der Punk Zuschuss ist etwa bei 85 %! Nun, „Silver“ haben hier wirklich ein paar ganz geile Songs im Gepäck, die tierisch abrocken. Da hätten wir mal den fetten Opener „Homesick“, das schnelle „Dogs & Locusts“ oder „Tormentors“ welches sehr Catchy klingt. Die Tracks sind allesamt sehr kurz, wie man es aus diesem Genre kennt. Die Band hat auf jeden Fall sehr grosses Potential und Live gehen die bestimmt ab wie eine Rakete. Die Songs gehen alle gut ins Ohr und der Abrock Faktor bei „World Against World“ ist enorm gross. Wer es lieber etwas Glam lastiger mag der soll sich mal „The Stand“ anhören, einfach nur geil. Sleaze und Glam Fans sind meistens etwas heikel, wer dem Punk aber nicht abgeneigt ist, der sollte sich dieses Album mal anhören. Mir gefällt „World Against World“ jedenfalls verdammt gut und es würde mich nicht wundern wenn die Norweger bald in aller Munde wären, zu wünschen wäre es ihnen auf jeden Fall. Auch wenn die Scheibe bei einem Indy Label aufgenommen wurde, strotzt die Produktion nur so von Kraft, was den Hörgenuss natürlich noch steigert. Wie schon gesagt, hört euch dieses Album mal an und entscheidet dann selber, ich bin mehr als positiv überrascht.