Shadowman - Different Angels

8.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2006

Label
Escape Music

Besetzung
Gesang: Steve Overland
Gitarre: Steve Morris
Bass: Chris Childs
Schlagzeug: Harry James

Tracklist
1.Learn to live without you
2.Take me Home
3.Cry Wolf
4.When it´s gone it´s gone
5.Way of the World
6.In the Shadows
7.Did it for love
8.Chains
9.Dreams die Hard
10.Runaway Girl
11.Satellite
12.Shine On

Datum: 11.02.2006 - Autor Jörg
VÖ: 10.03.06

Ist es noch gar nicht so arg lange her, da kündigte Steve Morris die 2te CD seines Shadowman-Band-Projektes an. Nun liegt das Album „Different Angels“ vor und die 2 Jahren Wartezeit auf den Nachfolger von „Land of the Living“ haben sich gelohnt. Mit gleicher Besetzung geht der Heartland-Mastermind Morris wieder an eine gelungene AOR-Scheibe ran und lässt uns nicht im Regen stehen. „Different Angels“ ist ein würdiges Zweit-Album von Shadowman geworden und wird jeden Freund des Debüts zufrieden zugreifen lassen.

Fängt das bekannte Gefühl schon beim Artwork an, hier treffen wir den „Schattenmann“ wieder und er hat sich ein wenig bewegt, zudem wurde er in warme Farben getaucht.

Die Musik verbreitet auch ein warmes wohliges Gefühl beim zuhören, eben so wie man sich fühlt, wenn man mit guten alten Bekannten zusammen sitzt. Behaglichkeit macht sich bei Songs wie „Take me Home“, Did it for Love“ (traumhafte Ballade, Tempos bereit legen)oder dem Rauswerfer „Shine on“ breit.

Sänger Steve Overland (FM, The Ladder) brilliert hier wieder einmal mit seiner fantastischen Stimme und macht das Album zu einem der ersten Highlights auf dem AOR-Sektor für dieses Jahr. Wenn ich mich entscheiden müsste und ein paar Anspieltipps herauszusuchen, würde ich mich wohl für das geile „Cry Wolf“ entscheiden, dann aber auch „Way of the World“ hervorheben und mich dann wieder für „In the Shadows“(sehr eingängig, mit viel Pop-Appeal) zu entscheiden. Ihr seht, es ist nicht leicht hier einen Track herauszufischen. Die Lieder sind einfach alle mehr als gut geraten und lassen „Different Angels“ als eine perfekte Einheit erscheinen.

Bei Shadowman habe ich seinerzeit ja bemängelt das diese Gruppe einen gewissen Projektcharakter habe, doch die geschlossene Leistung der Vier auf diesem Album lässt mich zufrieden in die Zukunft blicken. Ich finde hier haben wir eine neue Hammer-Band aus UK, welche es sicher noch auf einige herausragenden Veröffentlichungen bringen wird.

Mit dem der Thunder-Rhythmus-Sektion haben die beiden Steves ein kompetentes Duo dabei, die nicht nur den kernigen Hardrock ihrer Hauptband zusammen halten, sondern auch bei feinem AOR eine gute Figur abgeben. Ich finde „Different Angels“ genauso gelungen, wenn nicht sogar besser wie das Debüt. Ich danke den Vier Beteiligten für diese elegante und feine Musik. Ich finde der AOR-Sound aus England besitzt eine eigene Note, die man anderswo nicht findet.

Jetzt müssen nur noch Konzerte von Shadowman folgen, wie wäre es beim United Forces of Rock-2??



Werbung




last.fm Player


TOP-NEWS
Interview: Vanden Plas


RANDOM REVIEWS