Erscheinungsjahr
2005
Label
Inside Out
Besetzung
Vocals: Mike Baker
Vocals, Guitar: Brendt Allmann
Bass, Vocals: Carl Cadden James
Drums: Joe Nevolo
Keyboards: Gary Wehrkamp
Tracklist
Act III:
01. Manhunt
02. Comfort Me
03. The Andromeda Strain
04. Vow
05. Birth of a Daughter
06. Death of a Mother
07. Lamentia
Act IV:
08. Seven Years
09. Dark
10. Torn
11. The Archer of Ben Salem
12. Encrypted
13. Room V
14. Rain
Datum: 15.06.2005 - Autor Vince
Nach der Veröffentlichung des neuen “Dream Theater” Album, kommt der nächste Leckerbissen auf Progressive Fans zu. Vier Jahr nach der Veröffentlichung von „Legacy“ schlagen die Amerikaner von „Shadow Gallery“ mit „Room V“ zurück und das mit ganz grossen Geschützen. Wie es bei Prog Metallern so üblich ist, handelt es sich bei „Room V“ um ein waschechtes Konzeptalbum. Die Fans von „Shadow Gallery“ kennen vielleicht noch die Story von ihrem 98er Longplayer „Tyranny“, in der Geschichte ging es um zwei Menschen die auf der Suche nach einer neuen Identität sind. „Room V“ setzt genau acht Stunden nach dem Ende von „Tyranny“ ein und entführt den Höre, in eine glänzende Fortsetzung mit unglaublich guter Musik. Die Geschichte ist sehr interessant und man verschlingt die Lyrics nahezu. Das Wichtigste ist aber immer noch die Musik und nun gehe ich genauer auf die 14 Songs ein. Wie talentiert die Jungs sind, merkte man auf ihren vier letzten Alben, sie haben sich in den Olymp des Proggressive gespielt und dort bleiben sie auch mit dem aktuellen Silberling „Room V“. Wie schon auf „Tyranny“ hört man die begnadete Sängerin „Laura Jaeger“ die alleine und auch im Duett mit „Mike Baker“ zu hören ist. Ihre tollen Vocals stellt die Dame gleich beim wunderbaren Opener „Comfort me“ unter beweis das sie zusammen mit „Mike“ singt. Dieser Song ist wahnsinnig gefühlvoll und strahlt ein enormes Wohlbefinden aus. Dasselbe kann ich über die geniale Ballade „Vow“ sagen, das Songwriting ist den Jungs wirklich sehr gut gelungen. An so eine Platte stellt man natürlich immer sehr hohe Erwartungen und für mich haben „Shadow Gallery“ diese sogar noch überschritten. Natürlich werden einige „Legacy“ oder „Tyranny“ besser finden, aber „Room V“ ist in meinen Augen ein Geniestreich. Die nötige Härte fehlt natürlich auch nicht „The Andromeda Strain“ oder das grandiose „The Archer of Ben Salem“ rocken tierisch ab. Mir gefallen auf „Room V“ allerdings die starken Gefühle die zum Ausdruck gebracht werden und wahnsinnig gut zur Geltung kommen. „Shadow Gallery“ und Progressive Fans kommen hier voll auf ihre Kosten und für so eine Musik, gibt man doch gerne Geld aus. „Room V“ erscheint in einer Special Edition in Jewel Case und mit einer Bonus CD die mit Videotracks und Bonus Songs voll gepackt ist.