S.E.X. Department - Same

1.5 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2007

Label
Perris Records

Besetzung
Gesang/Gitarre: Kelly „Thrash“ Mendess
Bass: Dr. Chantal Holidays
Schlagzeug: Boby “Bang” Beukers

Tracklist
1. Call me Baby Call me
2. Drive me Insane
3. Revenge of Vampires
4. Rock´’n Roll never dies
5. One way ticket to Rock
6. Glitter Bitter
7. Sir yes Sir
8. Italian Cowboy
9. Rock’n Roll
10. S.E.X. Department

Datum: 10.11.2007 - Autor Jörg
Meine Güte, der gute Mann von Perris Records nimmt aber auch wirklich alles unter Vertrag was einen Schminkstift, eine Haarspray-Dose, aber keine Instrumente halten kann. Jesus, was eine Grütze Sex Department aus Italien auf ihrem ersten Album hier abliefern ist übelster Proberaum-Schmonz. Das gehört nicht in den CD-Player, sondern in den Müll.

Es soll Leute geben die wahrhaftig so was gut finden, aber die sollten echt mal zum Ohrenarzt gehen, Möglichweise ist es auch nur eine Mittelohrentzündung. Die habe ich spätestens nach dem schrägen Gejaule vom unheimlichen Sex Department Sänger nach seinem Refrain bei „Rock´n Roll never dies“. Der selbsternannte Captain of SD Kelly „Thrash“ Mendess trifft nicht einen Ton und lässt solche Leute wie Rocky Shades (Wrathchild) oder der Heulbock von Tigertailz (Stevie Jamz ist gemeint) wie echte Könner dastehen.

Die Band Sex Department ist noch nicht mal Demoniveau und klaut sich durch ihre Lieblingscheiben. Sie wären gerne Tuff, Pretty Boy Floyd oder auch Tigertailz, doch sie sind meilenweit von den schäbigsten VÖ’s dieser Bands entfernt. Welchen Stoff haben die 3 eigentlich geraucht als sie sich ihre Pseudonyme ausdachten? Eichelkäse?

Für das Album hier kann kein Mensch der bei Verstand ist eine Kaufempfehlung aussprechen. Das hat nichts mit Band niedermachen oder dem Glamrock absichtlich was Schlechtes zu unterstellen zu tun, das hier ist schlicht und einfach die Wahrheit. Es hat niemand was davon, wenn hier steht wie geil Sex Department doch sind, wenn’s einfach nur klingt als würde ein Haufen Katzen permanent über den Schwanz gefahren.

Die Songs klingen alle als wenn die Musiker die Handbremse angezogen hätten und es kommt zäh und drucklos aus den Boxen gekrochen. Hier überzeugt nicht ein Song zumindest im Ansatz. „Glitter Bitter“ heißt hier ein Stück und das trifft es. Es ist wahrlich bitter.

Italien hat doch so viel schöne Seiten zu bieten, aber was Musik angeht- vor allem Sleaze’n Glamrock, da kommen echt die gruseligsten Sachen aus dem Stiefelland. Womit haben wir das verdient? Ernsthaft Finger weg, das ist völliger Müll. Ich verstehe Perris Records seit einiger Zeit echt nicht mehr.







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