Scorpions - In Trance
6.0 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
1975
Label
RCA
Besetzung
Gesang: Klaus Meine
Gitarre: Uli John Roth
Gitarre: Rudolf Schenker
Bass: Francis Buchholz
Schlagzeug: Rudy Lenners
Gitarre: Uli John Roth
Gitarre: Rudolf Schenker
Bass: Francis Buchholz
Schlagzeug: Rudy Lenners
Tracklist
1. Dark Lady
2. In Trance
3. Life's Like A River
4. Top Of The Bill
5. Living And Dying
6. Robot Man
7. Evening Wind
8. Sun In My Hand
9. Longing For Fire
10. Night Lights
2. In Trance
3. Life's Like A River
4. Top Of The Bill
5. Living And Dying
6. Robot Man
7. Evening Wind
8. Sun In My Hand
9. Longing For Fire
10. Night Lights
Datum: 30.04.2005 - Autor Jörg
Es dominieren klar Einflüsse von Gruppen wie Uriah Heep, Deep Purple und anderen Giganten des frühen Hardrocks. Der Opener „Dark Lady“ versprüht einen amtlichen Purple-Touch, nur ohne Orgel. Dann folgt „In Trance“ ein getragener Song, welcher mit schöner Melodie im Refrain überzeugt. Ich persönlich finde aber dass auf dieser Scheibe ein absoluter Totalausfall anzutreffen ist, und zwar das letzte Stück „Night Lights“ gefiel mir noch nie wirklich. Auch „Life is like A River“ läuft mir irgendwie nicht richtig gut rein, eine nette Ballade, aber das können die Scorpions besser. Hier ist zum Beispiel eine Orgel im Hintergrund zu hören. Dann gefallen mir Rocker wie „Top of the Bill“ und das kultige „Robot Man“ (mit witzig, geiler Roboterstimme im Chorus) schon viel besser.
Mit dem Album „In Trance“ setzen die Scorpions zum ersten Mal eine Art Duftmarke, und konnten schon gut in Deutschland, so wie auch in Fernost verkaufen. Auch hier ist wieder der große Pluspunkt, der geniale Gitarren-Magier Uli John Roth, welcher auch einen großen Teil des Songmaterials geschrieben hatte.
Die Scorpions setzen auf „In Trance“ eher auf ruhigeres Material, wie die hohe Anzahl der leiseren Klänge schon bemerken lässt, da sich unter den Balladen einige Stinker befinden, so zeigen uns die Scorps mit „Living and Dying“ das sie echte Meister in dem Bereich der ruhigen Songs sind. Auch das 5 Minuten lange „Evening Wind“ zieht den Zuhörer sofort in seinen Bann und man beginnt sich einfach in den Song fallen zu lassen.
Auch wenn „In Trance“ einen gewissen Status bei den Scorpions-Fans genießt, ich finde es ist eine der schwächeren Scheiben. Oder liegt es daran das diese Scheibe genau zwischen den beiden Krachern „Fly to the Rainbow“ und „Taken by Force“ herauskam? Da kann es schon mal zu Schwankungen kommen, denn gerade diese beiden Scheiben sind weitaus stärker als wie „In Trance“. Aber das Cover hier ist cooler!!





