Erscheinungsjahr
1990
Label
CBS
Besetzung
Vocals: Erich "Lem" Enzinger
Guitars: Klaus Schubert
Keyboards: Michael Rinner
Bass: Rob Muchlegger
Drums: Michael Rinner
Tracklist
01. Silent Angel (4:41)
02. Schubert's 8th (1:32)
03. Catch The Light (3:22)
04. Ride On The Wind (3:47)
05. Gunman (3:01)
06. March Into The Jungle (0:30)
07. Universe Of Fantasy (3:51)
08. Back To The Hi-Lands (1:40)
09. Miracle Man (3:51)
10. You Turned Away (3:11)
11. Rock 'N' Roll Cheese Cake (3:30)
12. Lost Children (4:51)
13. Way And Means To Rock (5:30)
14. Somebody Calls Your Name (5:09)
15. Mr. Silverball (2:23)
16. Export Of Hell (1:03
Datum: 28.03.2006 - Autor Vince
Um mich bei unseren österreichischen Leser einzuschleimen habe ich mit das erste „Schubert“ Album „The 5th“ gekauft um mich von den wahren Qualitäten der Band zu überzeugen. Ich gebe ehrlich zu, mir war der Name „No Bros“ nicht bekannt, auch wenn die Band um „Klaus Schubert“ in Austria die 80er dominiert hat. Wie auch immer, wenn ich Kritik erhalte, so versuche ich mich zu bessern und so habe ich mir das Debut aus dem Jahre 1990 besorgt und ich muss sagen, scheisse yeah die können ja doch was. Auf „The 5th“ zelebrieren „Schubert“ feinsten Hard Rock mit teilweise klassischen Einlagen wie zum Beispiel bei „Catch the Light“. Der Opener „Silent Angel“ hat mich sofort in den Bann gezogen und mir war schnell klar dass die Jungs einiges mehr auf dem Kasten haben als ich gedacht hätte. Mit „Ride the Light“ präsentieren uns die österlicher mit dem vierten Song eine tolle Ballade, hier bei geht das Lob an „Lem Enzinger“ der seine Stimme toll einsetzt. AOR gefällig? Den gibt es mit „Universe of Fantasy“ die Keyboards hören sich etwas kitschig an, muss nicht sein Leute und wenn dann bitte so wie beim coolen „Miracle Man“. Bei 16 Songs darf es aber auch mal einen Hänger geben, Balladen schreiben können „Schubert“ aber und da gibt es die zweite mit „You turned Away“ der sich wirklich klasse anhört. Mit „Way & Means to Rock“ wird dann noch würdig abgerockt, „Mr.Silverball“ und „Export of Hell“ sind überflüssig und hätte man auch weglassen können. Nun, „The 5th“ ist ein solides Hard Rock Album, die Keyboard wären hie und da nicht nötig gewesen, aber auch Anfang der 90er wurde dieses Instrument von vielen Bands mehr schlecht als recht eingesetzt. Die einen mögen es, die anderen nicht, Fakt bleibt das die Scheibe rockt und es im Vergleich zu „Devil in Fairyland“ ganz klar dominiert. Ich möchte mich noch bei den Lesern bedanken die sich bei mir gemeldet haben und mich auf die History von „Schubert“ und „No Bros“ aufmerksam gemacht haben, Nobody is perfect, ich hoffe mir wurde verziehen.