Erscheinungsjahr
2006
Label
Nuclear Blast
Besetzung
Vocals: Christian Älvestam
Guitars: Jonas Kjellgren
Guitars: Per Nilsson
Bass: Kenneth Seil
Drums: Henrik Ohlsson
Tracklist
1. The Illusionist
2. Slaves To The Subliminal
3. Mind Machine
4. Pitch Black Progress
5. Calculate The Apocalypse
6. Dreaming 24/7
7. Abstracted
8. The Kaleidoscopic God
9. Retaliator
10. Osciliation Point
11. The Path Of Least Resistance
Datum: 24.04.2006 - Autor Vince
„Pitch Black Progress“ von der Melodic Death Metal Band „”Scar Symmetry” wird vom Label Riesen “Nuclear Blast” als riesige Sensation angekündet, ich habe mir die CD natürlich gleich mal vorgenommen um der Sache auf den Grund zu gehen. Melodic Death Metal liegt momentan sehr im Trend, kommt er noch aus Schweden, sind fast alle Freaks aus dem Häuschen. Wichtig bei dieser Art von Metal sind auf der einen Seite die fetzigen Riffs, die gekonnten Grunz Laute und übernatürliche Melodien. Bands wie „Norther“, „In Flames“ oder „Children of Bodom“ beherrschen dieses Genre das im letzten Jahr enorm aufgekommen ist. „Scar Symmetry“ haben sich entschieden, mit extrem feinen und popigen Melodien um sich zu schmeißen, was mir im Gegensatz zu „Soilwerk“ verdammt gut gefällt. Trotz diesen feinen Refrains wie beim Opener „The Illusionist“ ist der Härtepegel ziemlich hoch. Die Meinungen gehen in dieser Sparte sehr auseinander, ein Kollege von mir der nur ganz harte Mucke hört, fand die Songs bis auf die Refrains klasse. Nun, ich finde die Mischung ist „Scar Symmetry“ auf „Pitch Black Progress“ äußerst gut gelungen und die Songs blasen einem Buchstäblich weg. Ich würde die Scheibe jetzt nicht als Revolutionär bezeichnen, aber mir persönlich gefällt der Stil verdammt gut. „Mind Machine“ ist klasse, gerumpelt wird natürlich auch, „Retaliator“, „Osciliation Point“ alles Killer Tracks die trotz Härte immer noch sehr Catchy klingen. Melodic Death Metal Fans sollten sich am besten selber ein Bild machen, für mich stimmt hier alles, aber ich bin mir sicher das die fetten Melodischen Hooklines nicht jedermann behagen werden. Die Band bekommt vom Label einen riesen Push, überall Hör Sessions, Flyer an Gigs, mal schauen ob sie auch bei den Fans so gut ankommen.