Savior From Anger - Lost in The Darkness
7.0 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
2009
Label
Rock it Up Records
Besetzung
Gesang: Alessandra Granato
Gitarre: Marco Ruggiero
Bass: Bruno Masulli
Schlagzeug: Micelle Antonio Coppola
Gitarre: Marco Ruggiero
Bass: Bruno Masulli
Schlagzeug: Micelle Antonio Coppola
Tracklist
1. Claustrophobia
2. Victim of Rage
3. No Way Out
4. Killing Greed
5. Double Shot
6. Mindstruck
7. Shudder of Death
8. Through this Life
9. Shock Wave
10. Puncture of Submission-Bonus Track
2. Victim of Rage
3. No Way Out
4. Killing Greed
5. Double Shot
6. Mindstruck
7. Shudder of Death
8. Through this Life
9. Shock Wave
10. Puncture of Submission-Bonus Track
Datum: 01.02.2009 - Autor Jörg
Schon allein der Name verpflichtet die Italo-Metaller zu Metal vom Fass. Wer jetzt verwirrt ist so sei dem gesagt, das der Name Savior From Anger auch ein Song der US-Metal-Legende Vicious Rumors ist und zu finden auf dem Album „Welcome To The Ball“. Ob der Song jetzt Pate für den Bandnamen stand, weiß ich nicht genau, denn ohne Infoblatt kam „Lost in the Darkness“ hier an. Doch die Musik welche auf diesem Silberling gespeichert ist, verhärtet diesen Verdacht noch weiter. Denn SFA sind im technischen, Power/US-Metal zu Hause und geben sich hörbar Mühe diesen, hohen Ansprüchen gerecht zu werden.
Freunde der US-Klassiker wie eben Vicious Rumors, Metal Church oder Powermad dürfen sich wohl schon mal ein Sabberlätzchen umbinden, denn euch werden Songs wie 2Victim of Rage“, „No Way Out“, „Mindstruck“ oder „Shock Wave“ vortrefflich munden.
So ganz super Neu ist das Album jetzt nicht, aufgenommen wurde „Lost in the Darkness“ schon 2007 und kommt nun bei uns in den Vertrieb.
Technisch versiert und auf starken Niveau gespielt, allerdings ohne in Frickeldimensionen abzudriften, so sieht es bei Savior From Anger aus. Zwischendurch mal ein wenig mehr das Gas durchgetreten, so das man auch leichte Assoziationen zum Thrash-Metal der Bay Area zulassen darf. Dazu kommt mit Alessandro Granato ein Sänger, der mit klar-kräftiger Stimme durch die Songs führt. Hin und wieder driftet der Gute zwar in für ihn etwas gewöhnungsbedürftige Höhen ab, aber da fängt er sich schnell wieder und gibt sich keine Blöße. Alessandros Klang und Stimmfarbe lässt für mich Vergleiche mit Juan Ricardo (Ritual-Trials of Torment 1993 auf Massacre Records –kennt das noch jemand?) zu, der seinerzeit ähnlich lag.
„Lost in the Darkness“ wird in unseren Breitengraden von Rock It Up Records vertrieben und in deren Tradition gibt es auch noch einen kleinen Bonus, zwar ist es hier nur der eine Song, aber immerhin. Wer nun Neugierig geworden ist, der kann sich bei www.marcoruggiero.com mal ein wenig umschauen oder direkt zu www.rockitup.org zum bestellen surfen. US-Metal-Maniacs und Liebhaber des Traditionellen Stahls, ohne dumme Schlachten/Warrior/Kleine Pimmel-Klischees dürften an Savior From Anger ihren Spaß haben.
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