Savatage - Sirens/ The Dungeons are calling

9.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
1985

Label
Metal Blade

Besetzung
Gesang: John Oliva
Gitarre: Christopher Oliva
Bass: Keith Collins
Schlagzeug: Steve Wachholz


Tracklist
1. Sirens
2. Holocaust
3. I Believe
4. Rage
5. On the Run
6. Twisted little Sister
7. Living for the Night
8. Scream Murder
9. Out in the Streets
10. Lady in Disguise (Bonus)
11. The Message (Bonus)
12. The Dungeons are calling
13. By the Grace of the Witch
14. Visions
15. Midas Knight
16. City Beneath the Surface
17. The Whip
18. Fighting for you Love (Bonus)
19. Sirens-Live (Bonus)

Datum: 28.05.2004 - Autor Jörg
Obwohl es sich hier um die beiden äußert genialen Frühwerke der in Florida ansässigen Band handelt, sorgen diese beiden Scheiben bei mir immer noch für einen höheren Adrenalinstoss, als wie deren lahmen letzten Veröffentlichungen. Ursprünglich erblicken beide Scheiben, im Jahre 1985 das Licht der Welt und bereit sich auf den Plattentellern der hungrigen Freaks aus Welt wieder zufinden., gab es 1994 diesen Doppel-Schlag auf einer CD. Zusätzlich noch ein paar sogenannte „Lost Tracks“, die aber wohl auf den zahlreichen Wiederveröffentlichungen in den letzten Jahren noch öfter zum Zuge kamen. Die Musik ist genau das richtige für jedem US-Metal-Fanatiker, mit harten Rhythmen und faszinierender Power krachen die Songs über Kerker, Hexen und Sagengestalten ins Ohr des Bangers. Die Bandmitglieder waren sehr noch jung und man besorgte es den Leuten noch äußerst heftig. Sänger John hatte noch Saft und Kraft in den Eiern und seiner Stimme und sorgt für unvergessliche Momente mit seine hohen, spitzen Schreien. Sein Bruder, Gitarrist Chris Oliva, empfahl sich schon bei den ersten Songs für den Musikerhimmel und man konnte über seinem unnachahmlichen Stil nur Stauen. Das Geheimnis seiner göttlichen, sehr metallisch klingenden Riffs, wurde ja Jahre später gelüftet und es kam heraus, das er mit einem Plektrum aus Metal, anstelle Plastik spielte. Auf bestimmte Songs hier einzugehen ist schwer, aber ein paar Besondere Lieblinge habe ich hier auf beiden Scheiben. „Rage“ ist ein höllischer Banger bei dem um seinen Nacken fürchten muss. Die beiden Titelstücke dürften ja sogar die neueren Fans der Band kennen. Ich will diesen beiden Scheiben jetzt nicht als unbekannt darstellen, doch stehen diese Scheiben, bei vielen „Neu-Fans“ nicht so hoch in der Gunst. Was ich traurig finde, den „Sirens“ und „Dungeons are Calling“ sind einfach Klassiker im mittlerweile recht umfangreichen Back-Programm von Savatage und sorgten damals für gehörig Wirbel. Mir persönlich gefällt die 2te Veröffentlichung, eben die „Dungeons-EP“ noch eine Ticken besser als der Longplayer. Warum? Weil ich meine das Savatage hier noch ein wenig härter und kompromissloser zur Sache gehen. Auf „Sirens“ befindet sich halt eben noch mit „Out in the Streets“ ein recht durchschnittlicher Titel, der Song wurde ein paar Jahre später noch mal auf „Fight for the Rock“ verwendet. Auf „Dungeons“ sind einfach alle 6 Lieder, unbeschreiblich geile Perlen und gehören zu den absoluten Sternstunden des US-Metals. Auf die Bonussongs gehe ich nicht weiter ein, da viele Songs noch auf anderen Alben später auftauchen werden, drei landen davon in anderer Version auf dem schon erwähnten „Fight for the Rock“. Einzig die Live-Version von „Sirens“ am Ende ist noch erwähnenswert.



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