Sacred Steel - Wargods of Metal

8.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
1998

Label
Metal Blade

Besetzung
Siren of Metal: Gerrit P. Mutz
Gitarre: Jörg M.Knittle
Gitarre: Oliver Grosshans
Bass: Jens Sonnenberg
Schlagzeug: Mathias Straub

Tracklist
1.Blessed by the Gods
2.Wargods of Metal
3.Tonight the Witches ride
4.Iron Legions
5.Carnage rules the fields of Death
6.Army of Metalheads
7.Battle cry
8.Dethrone the tyrant king
9.By steel we rule
10.Crusaders of the Metal Blade
11.Emipire of Steel
12.Decalration of War
13.Heavy Metal to the End

Datum: 25.06.2004 - Autor Jörg
Als Sacred Steel Mitte der Neunziger auf der Bildfläche erschienen, gab es kaum eine andere Band in Deutschland die ähnliche Kontroversen hervorrief wie die Schwaben. Aus der Asche der Progressiv-Gruppe „Tragedy Divine“ hervorgegangen gab man erst mal ein Demo als Erkennungsmarke ab und dann folgte das Album „Reborn in Steel“. Der Underground stand Kopf und feierte die Band als Retter, Hoffnung und was weiß ich noch alles. Von dem Aufschwung des Metals profitieren Sacred Steel auch, den ihr schneller, ungehobelter Metal der eher an US-Legenden wie Helstar, Agent Steel oder Nasty Savage erinnerte, schmeckte vielen Banger gut. Nicht so glatt und nett, wie eben Hammerfall fand der Underground-Fan seine Wiedergeburt des Metals eben in Sacred Steel. Das 2te Album „Wargods of Metal“ ging noch einen Schritt weiter und man holte sich Produzenten-Legende Bill Metoyer ins Studio um diese CD zu veredeln. Nicht mehr ganz nur auf Speed versessen, wie noch zu Debüt-Zeiten gibt man sich hier auch mal leicht epischen Klängen hin, wie bei „Dethrone the Tyrant king“ oder dem leicht getragenen „Empire of Steel“. An den Titeln und den Texten konnte man sehen, das sich die Band nicht einen Millimeter von ihrer Linie wegbewegte und das fand Anklang. Aber etliche neue Fans konnten mit der Musik von Sacred Steel nichts anfange, den an Sänger Gerit schieden und scheiden sich heute auch noch, die Geister. Die „Siren of Metal“ ist für die einen ein Geschenk vom Metal-Gott höchst persönlich und lobten den glatzköpfigen Sänger in den höchsten Tönen (er polarisierte eben wie seinerzeit solche Leute wie Tim Baker oder John Cyriss), andere zerrissen seinetwegen die CDs. Ich finde eine Band wie Sacred Steel kann man nur lieben oder hassen, irgendwas dazwischen geht nicht. Ich mag das Debüt nicht besonders gern, aber mit „Wargods of Metal“ und seinem noch genialeren Nachfolger kann ich sehr wohl was anfangen. Sacred Steel haben hier noch den Bonus das man mit „Battle Cry“ eine verschärfte Coverversion des Omen-Klassikers an Bord hat. Aber auch Eigenkompositionen wie das grandiose „Tonight the witches ride“,das brachiale „Carnage rules the fields of Death“, die Speedgranate „By steel we rule“ und die Megahymne „Heavy Metal to the End“ sind jetzt schon richtige Klassiker.





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