Russell Allen - Atomic Soul

8.5 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2005

Label
Inside Out

Besetzung
Russel Allen: Vocals
Keyboards: Michael Pinnella
Guitar, Bass: Michael Romeo
Guitar: Brendan Anthony
Drums: Robert Nelson
Bass: Larry Salvatore
Guitar: Iceberg
Keyboards: Jens Johansson

Tracklist
01. Blackout
02. Unjustified
03. Voodoo Hand
04. Angel
05. The Distance
06. Seasons Of Insanity
07. Gaia
08. Loosin' You
09. Saucey Jack
10. We Will Fly
11. Atomic Soul

Datum: 25.04.2005 - Autor Vince


Beim Namen „Russell Allen“ denkt man natürlich sofort an die grandiose Progressive Band „Symphony X“ aus Amerika. Nicht weniger als sechs Studio Alben hat „Russell“ mit den Jungs gemacht und mit seiner Stimme Musikgeschichte geschrieben. Mit „Atomic Soul“ steht nun das erste Solo Album des begnadeten Sänger im Regal, bei dem „Allen“ unter anderem auf die Hilfe seiner „Symphony X“ Kumpels „Michael Pinella“ und „Michael Romeo“ zählen konnte. An den Keyboards steht auch ein bekanntes Gesicht, Stratovarius Keyboarder „Jens Johannson“. Nachdem „Dream Theater“ Frontman „James LaBrie“ erst kürzlich ein geniales Progressive Album veröffentlicht hat, sind nun natürlich alle gespannt wie das seines Kontrahenten von „Symphony X“ aussehen wird.

Also erst mal gibt es zu vermelden das „Russell Allen“ auf „Atomic Soul“ keine Progressiven Töne einschlägt, nein hier handelt es sich um ein reines Rock Album und zwar mit einem ganz gewaltigen 70er Touch. Deswegen sollte man aber sicherlich nicht enttäuscht sein denn „Russell’s“ Stimme klingt kraftvoll wie eh und je. Man kann die Musik eigentlich sehr gut mit der von „Deep Purple“ oder von „Ronnie James Dio“ gesungene „Black Sabbath“ vergleichen. Die ersten beiden Songs konnten mich noch nicht richtig mitreißen, das ändert sich aber bei den phantastischen Killer Song „Voodoo Hand“ und dem bombastischen „Angel“. „The Distance“ ist einwenig Grunge angehaucht, mir gefällt so etwas eigentlich gar nicht, aber selbst so einen Song macht „Russell“ zu einem hörbaren Titel der nach mehrfachen Hörgängen wirklich zu überzeugen mag. Obwohl in seiner Band ein Mann wie „Jens Johansson“ an den Keyboards steht, hätte man diesen eigentlich gar nicht gebraucht, hier wird gerockt und zwar knallhart. „Seasons of Insanity“ knallt absolut gradlinig aus den Lautsprecher, nichts mit Verspieltheiten, knallharter Rock mit Power Refrain und das soll auch so sein! „Russel Allen“ wollte anscheinend auch seine Prog Fans nicht enttäuschen und so gibt’s mit „We will Fly“ doch noch einen Song der zumindest in Sachen Piano Spiel sehr progressive klingt. „We will Fly“ ist wie praktisch jeder Song ein Knaller, vor allem der Chorus ist ihm richtig märchenhaft gelungen. Das Album wird durch den Titeltrack „Atomic Soul“ beendet, dieser Titel ist wirklich atomisierend, übrigens auch der einzige Song bei dem „Jens Johannson“ durch ein brillantes Keyboard Solo auf sich aufmerksam macht.

Ich bin wirklich gespannt wie der Rest der Presse auf diese Scheibe reagiert, sie hinterlässt bei mit eine wehende Mähne mit dem Fazit, dieser Mann hat den Rock im Blut. „Symponiy X“ Fans sollten das Album natürlich auch kaufen, selten hat man „Russel Allen“ gehört wie er in alter Rock n Roll Manier den Leuten in den Arsch tritt.







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