Ross The Boss - New Metal Leader
7.5 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
2008
Label
AFM Records
Besetzung
Gesang: Patrick Fuchs
Gitarre: Ross The Boss
Bass: Carsten Ketterling
Schlagzeug: Matthias Mayer
Keyboard: Ivo Hofmann
Gitarre: Ross The Boss
Bass: Carsten Ketterling
Schlagzeug: Matthias Mayer
Keyboard: Ivo Hofmann
Tracklist
1. I.L.H.
2. Blood Of Knives
3. I Got The Right
4. Death & Glory
5. Plague Of Lies
6. God Of Dying
7. May The Gods Be With You
8. Constantine’s Sword
9. We Will Kill
10. Matador
11. Immortal Son
2. Blood Of Knives
3. I Got The Right
4. Death & Glory
5. Plague Of Lies
6. God Of Dying
7. May The Gods Be With You
8. Constantine’s Sword
9. We Will Kill
10. Matador
11. Immortal Son
Datum: 17.08.2008 - Autor Frank
Ross The Boss (jetzt müsste eigentlich der Einschub mit der Lobhudelei von Wegen Mastermind der geilsten Manowar Scheiben, wahrer Metal Gott etc. kommen, was ich mir natürlich erspare), hat die Ivory Night Musiker, die nebenbei noch die Manowar Coverband Men Of War betreiben, mit ins Boot genommen um neue „Battle Hymns“ auf die Headbangergemeinde nieder prasseln zu lassen. Seinem ehemaligen Weggefährten Joey das „Sign of the Hammer“ zu zeigen und mit Hail and Kill zum Endkampf um die wahren „Kings of Metal“ zu schreiten.
Den kleinen Gruß schickt Ross mit dem Titel des Debüts gleich mal rüber! „New Metal Leader“(!) - eine vollmundige Ansage! Okay, nach dem Hörspielflop von Joey sollte es für Ross kein Problem sein, die angeschlagenen Warrior vom Pferd zu stoßen … aber ob er gleich den Weg auf die Pole Position schafft?
Zu Beginn des Albums stehen typische Manowar Songs, wie sie die Fans schon lange nicht mehr gehört haben, ohne Orchester, ohne haufenweise Intros und ohne Choralgesänge und Epic-Schrott, sondern einfach, schlichter Metal. … aber halt Manowar Style. Damit fängt auch schon das „Übel“ an. Mann stelle sich vor, Darth Vader hätte bei Star Wars die Stimme von Micky Mouse bekommen! Ganz so schlimm ist es nicht, die Erwartungshaltung kann man jedoch nicht ausschalten. Bei dem Sound wartet man halt auf das Organ von Eric Adams. Da kann der talentierte Patrick Fuchs nicht mithalten … so bleibt der Tonträger etwas in den Startlöchern hängen. Bei jedem Stück schwanke ich zwischen der musikalischen 9 -10 Punkten und der stimmlichen 6- 7 Punkten (für die Art von Musik, den Micky Mouse mit der Stimme von Darth Vader wäre eine ähnliche Fehlbesetzung). Im zweiten Teil der Scheibe kommt dann mit „Constantine’s Sword“ noch ein extremer Tiefpunkt. Der Song klingt irgendwie, als wäre er bewusst auf modern getrimmt und das geht in die Hose … ein superhoher Nervfaktor. Auch „We will kill“ zündet nicht so wirklich, musikalisch eher in der „kitschig-poppigen“ Manowar Schiene – langsamer, eingängiger und zum mitsingen! Was bei Manowar zu Gassenhauern wie „Carry on“ oder „Heart of Steel“ geführt hat endet hier in Bauchschmerzen (vom Lachen). Sorry Patrick, das klingt wie gewollt und nicht gekonnt.
Danach trudelt das Album der Ende entgegen wie die meisten deutschen Olympia Schwimmer der Ziellinie! Mit 7,5 Punkten bekommt die Scheibe eine wohlwollende Note, die den musikalischen Aspekt mehr betrachtet als die gesangliche Leistung! Tipp: erst reinhören und dann zulegen (oder liegenlassen)





