Erscheinungsjahr
1993
Label
Metal Blade
Besetzung
Gesang: Mike DiMeo
Gitarre: Mark Reale
Gitarre: Mike Flyntz
Bass: Pete Perez
Schlagzeug: Bobby Jazombek
Tracklist
1. Soldier
2. Destiny
3. Burn
4. In your Eyes
5. Nightbreaker
6. Medicine Man
7. Silent Scream
8. Magic Maker
9. A whiter shade of Pale
10. Babylon
11. Outlaw
12. Black Mountain Woman (Japan-Bonus)
Datum: 28.05.2004 - Autor Jörg
Das die legendäre US-Band RIOT nicht nur absolute Knaller auf die Menschheit losließ beweißt uns das NIGHTBREAKER-Album. Allerdings ist die Scheibe auch nicht sonderlich schlecht. Nur an so manchen Klassiker der Band gemessen landet NIGHTBREAKER doch eher im Mittelfeld. Man hatte sich wieder aufgerafft und sich einen neuen Sänger an Bord geholt. Mike DiMeo erwies sich als Glücksgriff für RIOT, weil kaum ein anderer Sänger hat es so lange wie er bei der Band ausgehalten. Er gab im Jahre 1996 seinen Einstand bei der Band und das Album findet mit „Soldier“ und „Destiny“ einen tollen Einstand. An der folgenden Deep Purple-Coverversion „Burn“ scheiden sich die Geister. Danach kann der neue Sänger mit der Ballade „In your Eyes“ beweisen warum er würdig ist bei RIOT zu singen, klasse Song. Danach hauen RIOT mit „Nightbreaker“ wieder ein mächtiges Metal-Brett raus. Die nächsten beiden Songs fallen dann ein wenig ab, sind eben nur nette Songs. „Magic Maker“ lässt es dann wieder so richtig gut krachen und stampft herrlich durch die Gehörgänge. Dann folgt wieder ein Coversong, das Stück „a Whiter shade of Pale“ ist meiner Meinung kräftig in die Hose gegangen, das hätten sich RIOT sparen können. „Babylon“ wetzt diese Scharte dann wieder aus und bietet uns klassischen RIOT-Stoff zum abrocken mit einem tollen Mike DiMeo am Gesang. Ob das Remake des FIRE DOWN UNDER-Klassikers „Outlaw“ sein musste ich weis es nicht. Man verpasste dem Stück jedenfalls ein düsteres Intro und der Song wurde auf Wusch des neunne Sängers noch mal neu aufgenommen. Erst nach knapp 2 Minuten fängt der Song im eigentlichen Sinne an und ich meine es geht so, das Original bleibt unerreicht. Die Japan-CD bietet dem Fan nicht nur ein anderes Cover, welches auch nicht viel besser aussieht wie das mit einem Hai versehendes europäische Gegenstück. Aber man bekommt noch ein Extra-Stück mit „Black Mountain Woman“ geliefert, welches sich recht ordentlich aus der Affäre zieht. Im Großen und Ganzem ist NIGHTBREAKER ein nettes Album geworden, welches mit den Band-Klassikern nicht mithalten kann. Ein mittelprächtiger Einstieg für den neunen Sänger, der aber noch seine Qualitäten beweisen wird.