Erscheinungsjahr
1981
Label
Elektra/High Vaultage
Besetzung
Gesang: Guy Speranza
Gitarre: Mark Reale
Gitarre: Rick Ventura
Bass: Kip Lemming
Schlagzeug: Sandy Slavin
Tracklist
1.Sowrds&Tequila
2.Fire down Under
3.Feel the Same
4.Outlaw
5.Don´t bring me Down
6.Don´t hold back
7.Altar of the King
8.No Lies
9.Run for your life
10.Flashsbacks
11.Struck by Lightning
12.Misty morning rain
13.You´re all i needed tonight
14. On step colser
15. Hot life
Datum: 31.05.2004 - Autor Jörg
Diese Scheibe gehört mit zu den Initiatoren des Speed-Metals. obwohl man sich nicht ganz darüber einig ist, ob diese Welle erst mit Exciter, Metallica oder Anvil, oder ob die ersten Versuche in diese Richtung schon auf das Konto von RIOT oder Raven gehen. Ganz egal wie man es dreht und wendet, hier liegt ein Heavy Metal-Klassiker erster Kajüte vor uns. Die Band um den Gitarristen Mark Reale konnte schon auf 2 gute, aber eher rockige Platten zurückblicken, bevor ihnen mit „Fire DownUnder“ der große Wurf gelang. Nicht das sich RIOT nun im Rockolymp befanden, doch waren sie auf einem guten Weg. Den Anschluss zu den ganz Großen Bands schafften RIOT ja leider nie. Gesungen hat hier noch, der leider verstorbene Guy Speranza und dieser zaubert mit seiner Stimme den besonderen Glanz auf „Fire down Under“. Schon der energische Start mit „Swords & Tequilla“ ist ein Kracher und lässt die Fans noch heute Kopf stehen. Solche harten und für damaligen Zeiten mit einem Höllentempo unterlegte Lieder wie „Fire down under“ und „Altar of the King“ waren dafür verantwortlich das man hier schon vom Speed-Metal sprach. Es wäre müßig hier auf jeden einzelnen Song einzugehen, den hier findet man keinen schwachen Titel. Sieht man mal von der Collage „Fashbacks“ ab, das Stück werte ich aber nicht als eingeständiges Lied. Es ist halt ein Gitarrengefiedel, wo man etliche Ansagen von Konzerten mit den dazugehörigen Publikumsreaktionen zusammengemischt hatte. Einzig den Überflieger „Outlaw“ möchte ich noch gern herausheben, den dieser Titel ist einer meiner Lieblinge von RIOT und bringt mir noch heute das besondere Prickeln unter der Kopfhaut. Das Album ist mit einem für RIOT typischen Cover gesegnet, einer Gestalt die einen Robbenkopf trägt und lässt mich immer noch grinsen wenn ich diese Bilder sehe. So mancher meiner Bekanten hat sich früher im Plattenladen vor lachen ausgeschüttet und gemeint das hinter so einer Verpackung keine geile Musik stecken kann. Denen ist dann doch bald das Lachen vergangen, als sich die Killer-Riffs von RIOT durch ihre Gehörgänge frästen. Das Album wurde von der Firma „High Vaultage“ 1997 neu aufgelegt und mit 5 Bonussongs aufgewertet. Auch die übrige Gestaltung des Booklets ist wie bei „High Vaultage“ gewohnt erstklassig und mit viel Liebe gemacht worden. So wie es sich für einen Klassiker gehört.