Richie Kotzen - Into the Black
8.5 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
2006
Label
Frontiers Records
Besetzung
All instruments&voice: Richie Kotzen
Tracklist
1.You can´t save me
2.Misunderstood
3.Fear
4.The shadow
5.Doin what the devil says to do
6.Till you put me down
7.Sacred Ground
8.Your Lies
9.Livin´in Bliss
10.My Angel
2.Misunderstood
3.Fear
4.The shadow
5.Doin what the devil says to do
6.Till you put me down
7.Sacred Ground
8.Your Lies
9.Livin´in Bliss
10.My Angel
Datum: 28.11.2006 - Autor Jörg
So etwas verdient Hochachtung, denn andere ehemalige „Größen“ rennen immer noch ihrer Zeit hinter her und machen sich regelmäßig zum Horst. Nicht Richie, seit „Get Up“ sind fast 3 Jahre her. Seitdem brachte Mr Kotzen noch eine Akustik-Scheibe und in Japan einen Soundtrack zu einen Animationsfilms heraus.
Mit „Into the Black“ geht es wieder in die Vollen und Richie macht wie immer, alles selber. Songschreiben, Singen, Gitarre spielen sowieso, Produzieren und auch den Rest was auf dieser CD zu hören ist, alles aus der Hand einer Person.
Schon der harte Opener „You can´t save me“ macht klar, Richie Kotzen sind die überladenen und blendenden 80ger völlig egal. In ihm lebt ein Kind der 70ger und 60ger und das hört man seiner Musik mit jeder Note an. „Fear“ ist eine emotionsvolle Ballade, die dir eine Gänsehaut vom allerfeinsten auf den gesamten Körper zaubert.
Das Album wirkt auf mich ein wenig wie eine Mischung aus Richies letzten beiden Scheiben. Also „Get Up“ war ja schon sehr rockig und fast durchgehende hart. „Change“ von 2003 lebte da eher von einer ruhigen, relaxten Atmosphäre. Genau die Mischung aus den beiden Alben ist „Into the Black“ geworden. Einerseits kernig und hardrockig, dann aber auch wieder emotional und gefühlsbetont.
Hört man sich so den Song „The Shadow“ an, so spürt man fast schon die Emotionen welche der Sänger beim singen des Stückes empfindet. Dem nicht genug, setzt Richie noch einen drauf und entführt uns mit „Doin´ what the devils says to do“ in den Blues und lässt es so richtig aus der Kehle röhren. Dazu zupft er eine mächtige Gitarre, dass man gar nicht erst in den Gedanken kommt dieses Instrument zu erlernen.
Genial und bis zum bersten mit Emotionen gefüllt ist „Into the Black“, ein Album welches zu einer der letzten Highlights in diesem Jahr zu zählen ist. Richie Kotzen, deine CDs werden immer besser und das ist eine erfreuliche Entwicklung.





