Richard Andersson - The Ultimate Andersson Collection



Erscheinungsjahr
2005

Label
AOR Heaven

Besetzung
Vocals : Göran Edman
Keyboards : Richard Andersson
Bass : Andy Rose
Guitar : Magnus Nilsson
Drums : Jörg Andrews

Tracklist
1. Time Requiem
2. Confuscius
3. Attar of Roses
4. Black Moon Rising
5. Above and Beyond
6. Emposium
7. Golden Sea
8. The Rapture of Canaan
9. Visions of New Dawn
10. Voodoo Treasure

Datum: 13.09.2005 - Autor Rene
Der junge schwedische Tastenflitzer Richard Andersson (geboren 1972) hat bereits als Kind eine hohe Dosis Bach, Vivaldi und Mozart um die Ohren gehauen bekommen, später orientierte er sich an Ying-Yang Malmsteen und Jens Johansson, ein Ex-Jünger von Yngwie. Seitdem kennt man den wasserstoff-Blonden Keyboarder in Melodic Bands wie Majestic, Time Requiem und Space Odyssey. Sagenhafte sieben Alben sind seit seinem Debut "Majestic - Abstract Symphony" (1999) bereits erschienen. Auf "The Ultimate Andersson Collection hat er nun aus diesen Alben die 10 besten Stücke neu eingespielt und das ganze wurde vom Goldkehle Sänger Göran Edman neu vertont. Göran Edman wurde übrigens bekannt da er 2 Malmsteen Alben (Eclipse, Fire and Ice) zu hören war.



Zuerst war ich etwas skeptisch, denn Keyboard Speed-Gedudel gibt mir normalerweise nicht so viel, da der Markt von solchen Produkten in den letzten Jahren überschwemmt wurde. Doch ich muss gestehen dass die Songs hier mit ziemlich viel Power vorgetragen werden, und die Solos, tönen verdammt noch mal nach E-Gitarre. Ein Blick auf das Line up hingegen verrät dass auf dieser Platte nur ein Rhythm-Gitarrist angestellt wurde, Mensch, ich hätte nie gedacht dass man aus einem Tasteninstrument eine E-Gitarre so gut kopieren kann. Nur auf gerade auf 6 Songs kommt die Solo-Gitarre zur Geltung. Wie auch immer, die Songs gehen runter wie geschmolzene Margarine. Die angenehme und kräftige Stimme von Göran Edman lässt viel 80er Feeling aufkommen, er tönt sogar noch besser als bei Yngwie, weil er dort wohl zu sehr in den Hintergrund gemixt wurde damit die brillanten Solos des Hexers besser rüberkommen. Die Andersson Solos kopieren Malmsteen wie ein Ei. Ok, an gewissen Stellen tönt es etwas schräg und disharmonisch aus den Boxen, aber das stört nicht so groß. Auch ist das Tempo sehr variabel und nicht immer auf High Speed.



Man merkt dass hier ein Vollprofi am Werk ist, der haargenau weis was er mit seinen Finger anstellen kann. Ich denke mal dass Fans von dieser Art hier absolut verwöhnt werden. Die Scheibe gleitet haarscharf am Kitsch vorbei, aber bleibt noch auf dem Boden der Realität.







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