Rhino Bucket - …And Then It Got Ugly
7.0 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
2006
Label
Acetate Records
Besetzung
Georg Dolivo – Vocals, Guitars
Reeve Downs – Bass
Brian Forsythe – Guitars
Jackie Enx - Drums
Reeve Downs – Bass
Brian Forsythe – Guitars
Jackie Enx - Drums
Tracklist
1.Welcome To Hell
2.Dead & Well (Livin´ In Texas
3.Don´t Bring Her Down
4.Monkey Boy Highway
5.Smile
6.Word
7.Hammer & Nail
8.Invisible
9.She Rides
10.Blood, Sweat & Beers
11. I Was Told (Acoustic Version
2.Dead & Well (Livin´ In Texas
3.Don´t Bring Her Down
4.Monkey Boy Highway
5.Smile
6.Word
7.Hammer & Nail
8.Invisible
9.She Rides
10.Blood, Sweat & Beers
11. I Was Told (Acoustic Version
Datum: 14.07.2006 - Autor Psychobimbo
Das Line-Up ist ein kleinwenig umgestellt da nun ein Ex-KIXer die Gitarre schwingt und aus Schlagzeuger Liam Jason mittlerweile eine Frau mit dem Namen Jackie Enx geworden ist. Seltsam, aber so ist es nun mal.
Weniger sonderbar ist die zu hörende Musik auf der neuen Cd. AC/DC beeinflusster Hardrock der sich nicht nur durch das Bon Scott mäßige Organ von Sänger Greg wie ein Überbleibsel aus seligen 70er Jahren anhört sondern auch durch de Low Budget Produktion einiges an Atmosphäre gewinnt.
Das Hitpotential tendiert zwar gegen null aber das macht die Scheibe auf keinen Fall schlechter. Im Gegenteil, das schnörkellose Dahingerocke ist so was wie der Soundtrack für bierseligen Nachmittag im Park oder als Hintergrundmusik zum Am-Motorrad-Rumschrauben geeignet.
Ich hab dem Teil doch schon diverse Dreher gegeben und mit jedem Mal hören gefällt sie mir besser. Und der Durst wurde auch nicht unbedingt weniger.
Spätestens wenn bei dem Highlight „Monkey Boy Highway“ die Harmonica ausgepackt wird und die Nummer mit ihrem Chorus einen an den Kühlschrank treibt, ist es mit dem Nüchternsein vorbei.
War die Nummer „Blood, Sweat & Beers“ ja auch der Titelsong für irgendeine amerikanische TV Serie bei der es um Männer ging die sich im Wald dem Bierdosenstechen hingaben.
Ein weiterer Höhepunkt ist das nicht unharte „Smile“ das jegliche Etikette vermissen lässt und für weitere Bierflecken auf dem Doppelripp-Unterhemd sorgt.
Was ihnen bei der kongenialen Version des „Pain“ Songs „I Was Told“ durch den Kopf gegangen ist bleibt ein Rätsel. Diesmal in eine obergeilen Acoustic-Version der die bedrückende Aussage des Songs zum Ende der Platte hin noch mal um ein vielfaches verstärkt.
„…A.T.I.G.U.“ ist nicht nur als Zwischenspiel für die Überbrückungszeit bis zum nächsten AC/DC Album geeignet sondern kann auch als zeitlos-urwüchsiges Hardrockalbum mit nötiger Stumpfheit und Leidenschaft überzeugen.
Welcome back und Scheiß auf Warner!
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