Revolution Renaissance - New Era

7.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2008

Label
Frontiers Records

Besetzung
Gesang: Michael Kiske, Tobias Sammet, Pasi Rantanen
Gitarre: Timo Tolkki
Bass: Pasi Heikkilä
Schlagzeug: Mirka Rantanen
Keyboard: Joonas Puolakka

Tracklist
01. Heroes
02. I did it my way
03. We are magic
04. Angel
05. Eden is burning
06. Glorious and divine
07. Born upon the cross
08. Keep the flame alive
09. Last night on earth
10. Revolution Renaissance

Datum: 01.06.2008 - Autor Odette
VÖ:06.06.08

Revolution Renaissance ist die neue „Band“ von Gitarrist Timo Tolkki, EX-Stratovarius, die sich ja vor kurzem aufgelöst haben. Der Split der Gruppe dürfte einem jeden bekannt sein, da es groß und breit in den Schlagzeilen stand und man sogar mit einer Frontfrau weitermachen wollte und muss ich hier nicht weiter erwähnen. Mit seiner neuen Band und Scheibe „New Era“ möchte er weiterhin im Geschäft bleiben. Die Songs waren zwar bereits schon griffbereit für Stratovarius geschrieben, aber nach dem ganzen Disaster, wollte er sie trotzdem veröffentlichen und sind nun auf seinem frischen Album vertreten. Timo hat sich für das Einsingen der Songs gleich drei hervorragende Sänger an Land gezogen und zwar Michael Kiske (Helloween), Tobias Sammet (Edguy) und Pasi Rantanen (Thunderstone). Er sucht aber trotzdem nach neuen Bandmitgliedern und erst dann wird eine Tour in Angriff genommen werden. Das Coverbild gefällt mir sehr gut und passt auch wie die Faust aufs Auge. Ob das nun Absicht war oder nicht, spielt da wohl keine Rolle. Von seitens der Musik aus gesehen, brauchen Stratovarius Fans nicht die Luft anzuhalten, denn es geht hier absolut genauso musikalisch weiter, wie man es von Herrn Tolkki gewöhnt war. Das Material soll wie Alben von „Visions“ und „Episode“ klingen und das ist ihm auch gelungen. Sehr schöner Melodik Powermetall mit treibenden Gitarren, einprägsamen Melodien und Rhythmen. Relativ schnelle Renner sind „Heroes“, „Glorious and Divine“ oder „Last Night on Earth“. Melodische Mitreißer sind “I did it my way”, “We are magic” oder “Eden is burning”. Die anderen sind sehr ruhig und langsam mit Keyboardsound unterstrichen. Ich kann nur sagen schöne Weiterführung von Stratovarius. Es bleibt aber mal abzuwarten, ob man ein geeignetes Line-Up finden wird, dass dann standhalten wird und mithalten kann.

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