Reviver - Same

8.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2005

Label
Remedy Records

Besetzung
Gesang: Patrick van Maurik
Gitarre: Fred Mantel
Gitarre: Tom Heemskerk
Bass: Stefan Berderode
Schlagzeug: Tom van Veenhuijzen

Tracklist
1.The Call
2.Osiris Eyes
3.Watch Out!
4.Gates of Time
5.Garden of Eden
6.Another Day
7.Cycles
8.Revive and Survive
9.Strong
10.Bringer of Evil
11.Fight your Fight
12.Beyond the Infinite

Datum: 23.02.2005 - Autor Jörg
Was ist denn hier bitte schön los? Hallo?? Man das gibt es doch nicht. Reviver aus den Niederlanden blasen mich echt um. Kam die CD mit noch einigen anderen Scheiben hier an und weckte mein Interesse so gar nicht. Das wird irgendwann mal gehört und wurde auf den „zu erledigen“-Stapel gelegt. Doch nachdem ich mich 2 Tage später, das erste Mal mit dem Album beschäftigte wurde mir klar: Es gibt einen Metal-Gott und der wohnt wohl doch in Holland.

Hat unser Nachbarland schon eine lange Tradition an erstklassigen Metal und Hardrock zu bieten, so sprießen auch noch heute immer wieder kleine stählerne Knospen, welche sich bald zu einem Metal-Monster mausern. Reviver gehören zu einer solchen Band. So unscheinbar, das Cover auch sein mag, die Musik haut einen um. Old-School-Metal welcher sich vor Bands wie Vicious Rumors, Metal Church (mit Mike Howe, achtet auf den Gesang, Leute!!) oder etwa Defender oder Angus (um mal im Reviver-Heimatland zu bleiben) nicht zu verstecken braucht. Der Fünfer hat seine Lektion an 80ziger Power gelernt und kombiniert diese mit den technischen Fähigkeiten, welche in den 90zigern populär waren. Hieraus brauen die Fünf einen höllischen Cocktail. Gebt euch „Watch Out“ oder solche Metal-Vorschlaghämmer wie „Gates of Time“, dann hat man eigentlich keine offenen Fragen mehr. Und der Gesang ist so was von brillant geraten, recht hoch und glasklar. Teilweise erinnert mich Sänger Patrick an den superben Mike Howe (Heretic, Metal Church), das man glauben möchte die Zeit wäre stehen geblieben. Wer sich mal von Patricks Gesangskünsten überzeugen möchte der teste doch mal den Überflieger-Hit „Bringer of Evil“ unverbindlich an, wenn dann nicht sofort die nötigen 15 Euro für die CD gezückt werden seid ihr taub.

Mit Reviver ist Remedy Records ein gewaltig dicker Fisch ins Netz gegangen, weil Newcomer kann man auch nicht mehr sagen. Zwar ist Reviver die erste Veröffentlichung über ein größeres Label, doch kann die Band schon auf 4 Demos zurückblicken. Eine Band welche man unbedingt im Auge behalten muss.







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