Retribution - Made in Hell

7.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2007

Label
Metal Mind Production

Besetzung
Gesang: Lukasz
Gitarre: Tomek
Gitarre: Hubert
Bass: Grzegorz
Schlagzeug: Krystian


Tracklist
1. Humanproof
2. Made in hell
3. Snuff Sinematography
4. Radical Cuts
5. Ordinary Judas
6. Dealer fuckin’ killer
7. Pitch black future
8. Logic machtbox horror
9. Com@puterror
10. Dehumanized
11. Public doctrines proof
12. Snap up Neurosis
13. Dirty Dogville

Datum: 06.01.2008 - Autor Jörg
Da lacht immer das Herz des Rezensenten, ein Haufen CDs kommen rein und von keiner Band hat man vorher etwas gehört. Zu allem Glück ist nicht ein einziger Promo-Wisch dabei und man darf sich die Info mühsam zusammensuchen.

Das Info auf der Label-Homepage ist in Polnisch und die Homepage der Band ist ebenfalls nicht in einer mir geläufige Sprache verfasst. Also kann ich jetzt mal mit keiner großen Info über Retribution dienen. Bei MySpace kriege ich immerhin heraus, das Retribution mit „Made in Hell“ ihr Longplay-Debüt abgeben und das Sänger Lukasz mittlerweile wohl durch einen gewissen Shambo ersetzt wurde.

Die Fünf Polen spielen modernen Thrash-Metal mit leichten Industrialanflügen. Die Helden von Retribution kann man eindeutig im US-Thrash-Metal der späten 80ger, sowie in der Mit-Neuziger-Welle –wo viel experimentiert wurde suchen.

Irgendwo höre ich ein wenig Exodus (die Neueren) heraus, Testament (so die letzten 2-3 Alben) sind sicher auch ein guter Vergleich, aber auch solche Bands wie Shadow Fall oder Caliban haben hier durchaus Eindruck gemacht.

Produziert ist „Made in Hell“ erstklassig und kann mit jedem aktuellen Album locker mithalten. Hier wusste der Knöpfchendreher wie er eine harte Band in Szene zu setzen hat.

Hört man sich „Made in Hell“ öfters an, so kristallisieren einige echt brauchbare Stücke heraus, die einem animieren die CD öfters einzulegen. Verbringt man dann einige Zeit mit der Musik von Retribution kommt man zu dem Schluss, dass die Musik der Polen echt Klasse hat.

Thrash-Metal und auch Liebhaber der „Neuen“ Metal-Core-Bands sollten mal ein Ohr riskieren, auch wenn Retribution mit Metal-Core nicht viel am Hut haben, außer das ihre Musik gut reinknallt.





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