Rebellion - Sagas of Iceland

8.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2005

Label
Massacre Records

Besetzung
Vocals: Michael Seifert
Guitar: Uwe Lulis
Guitar: Björn Eilen
Bass: Tomi Göttlich
Drums: Gerd Lücking



Tracklist
1. In Memorandum Lindisfarnae
2. Ynglinga Saga (To Odin we call)
3. The Sons of the Dragon Slayer (Blood Eagle)
4. Ragnhild´s Dream
5. Harald Harfager
6. Eric the Red
7. Freedom (The Saga of Gang Hrolf)
8. Treason
9. Sword in the Storm
10. Blood Rains
11. Ruling the Waves
12. Canute the Great
13. Harald Hadrade

Datum: 08.05.2005 - Autor Vince
Aber Hallo, nun schiessen die deutschen True Metaller von „Rebellion“ mit den ganz grossen Geschützen. „ Sagas of Iceland – The History of the Wikings Volume 1 “ ist der erste Teil der historischen Metal Trilogy. Textlich handelt die erste Saga von heroischen Leben und Kriegen der Wikinger, wer einen Blick auf die Songtitel wagt, kann sich das in etwas schon vorstellen. Zuerst aber Ein bisschen Nostalgie über die Band „Rebellion“.

Die True Metal Kings, entstanden eigentlich aus der Asche von „Grave Digger“. „Uwe Lulis“ und „Tomi Göttlich“ die unter anderem beim „Digger“ Meisterwerk „Tunes of War“ viel zum Songwriting beigetragen haben, gründeten vor wenigen Jahren „Rebellion“. Man kann sicherlich nicht verleugnen das „Rebellion“ sehr „Digger“ ähnlich anhören, Sänger „Michael Seifert“ klingt allerdings nicht ganz so, als hätte er einen Frosch verschluckt. Im Jahre 2002 veröffentlichten die Jungs ihre Debut Scheibe „Shakespeare´s Macbeth – A Tragedy in Steel“ und nur ein Jahr später „“Born a Rebel“. „Rebellion“ wurden mit guten Kritiken nur so zugedeckt, nun wollen wir aber schauen ob dies auch für das brand neue Album „Sagas of Iceland“ gilt.

Ich kann euch sagen, also ich mir die Platte das erste Mal gehört habe, war ich wirklich platt von der Produktion und den Songs. Nach mehrfachem hören relativiert sich meine Begeisterung allerdings einwenig. Doch fangen wir nun mal ganz von vorne an, das Album beginnt nach einem kurzen Intro mit dem Furchterregenden Opener „Ynglinga Saga“, dieser Song, schlägt wirklich jeden Gegner auf einem Schlachtfeld in die Flucht. Dies natürlich im positiven Sinne, der Track kommt derart druckvoll aus den Lautsprecher, mit einer unbändigen Kraft und einem herrschenden Chorus. Hört euch bitte diesen Songtitel an: „The Sons of the Dragon Slayer“, gegen einen solchen Phrasen Text haben nicht mal die Obertruen „Manowar“ einen Hauch einer Chance. Also, wer nicht auf Krieger Lyrics steht, wird wohl den kopfschütteln aber was soll´s thats´s „Metal“ oder? „Die Söhne des Drachen Totschlägers“ haut aber ordentlich auf den Putz, wiederum eine enorme Power und ein majestätischer Chorus. So nach dem vierten oder fünften Song, fragt man sich allerdings, ob man diesen oder anderen Track nicht schon mal gehört hat. Genau das störte mich eben nach dem mehrfachem hören, irgendwie ähneln sich die Songs doch sehr. Vielleicht erwarte ich auch zu viel, aber teilweise fehlt mir Einbisschen der letzte erlösende Refrain der auch nach Jahren noch fasziniert. Natürlich sind die Tracks gut gelungen, Metal vom feinsten, aber wie gesagt der letzte Schwert Hieb, der den Kopf rollen lässt, fehlt mir. Mit „Sagas of Iceland“ enttäuschen die Deutschen wahrlich keinen Fan, Phrasen Lyrics vom gröbsten, krachende Gitarren und ein Inferno an True/Metal. Ich kann es kaum abwarten wenn im nächsten Jahr der zweite Teil dieser Trilogy erscheinen wird. Also, in diesem Sinne: We are all Sons of the Dragon Slayer, greift euch die Schwerter und vorher kauft euch dieses Album.





Vö: 30.05.2005





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