Rankelson - Hungry For Blood
7.0 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
1986
Label
Ebony Records
Besetzung
Gesang: Col `Zack`Sergant
Gitarre: Fox
Keyboard: Ric Ferrar
Bass: Kim Hooker
Schlagzeug:Dave Vincent
Gitarre: Fox
Keyboard: Ric Ferrar
Bass: Kim Hooker
Schlagzeug:Dave Vincent
Tracklist
1.The Chain and the Chalice
2.Break the Chains
3.Sex Slave
4.Hungry for Blood
5.Can't Stop Rockin'
6.Bronx Warrior
7.Hot Tonite
8.Abuser
9.New York City
2.Break the Chains
3.Sex Slave
4.Hungry for Blood
5.Can't Stop Rockin'
6.Bronx Warrior
7.Hot Tonite
8.Abuser
9.New York City
Datum: 22.06.2007 - Autor Jörg
Als ich die Scheibe das erste Mal zu Gehör bekam, war ich schon verdutzt und dachte ich hätte die falsche CD im Player. Schaut man sich die Rankelson-Burschen an meint man eine wilde Mischung aus Wratchild oder alten Tigertailz vor sich zu haben. Doch weit gefehlt, die Band spielt melodischen Hardrock mit einigen an Keyboard. Das wir es hier mit Briten zu tun haben kann man den Sound von Rankelson irgendwie mit Praying Mantis oder melodischeren Demo-Scheiben vergleichen. Sänger Col `Zack`Sergant klingt wie eine krude Version von Dave Hill (Demon). Ich habe Dave Hill hier erst vermutet, da er möglicherweise ein anders geartetes Projekt mit Rankelson an der Sonne hatte. Genaues weiß ich nicht.
Aber ein anderer Bekannter findet sich im Line-Up von Rankelson, niemand anders als wie der Tigertailz-Sänger Kim Hooker bedient hier fröhlich den Bass. Schaut man genauer auf das Coverphoto, so kann man ihn auch unter all der Schminke erkennen.
Warum Rankelson immer in die NWOBHM-Ecke gesteckt werden ist mir dann doch etwas schleierhaft, denn 1986 war diese Welle doch lange vorbei. Natürlich können die Anfänge von Rankelson in der Hochzeit der New Wave sein, aber das drückt sich keinesfalls im Sound der Jungs aus. Es liegt sicher daran das „Hungry For Blood“ auf Ebony Rec erschien, dieses Label hatte ja früher viele Bands unter Vertrag die zur NWOBHM zählten.
Die Songs sind teilweise echt nicht schlecht, hat man erst mal überwunden das es hier fast AOR zu hören gibt und keinen derben Glam-Metal. Ich mag „Can´t Stop rockin´“ mit seiner extrem im Vordergrund agierenden, Keyboardattacke sehr gerne. Die Nähe zu Demon ist hier wie fast greifbar. „Sex Slave“ oder „Abuser“ sind auch nicht verkehrt. Leider ist der erste Song „Break the Chains“ ein übles Schlafmittel und auch der Titelsong reißt nicht die Wurst vom Teller, doch der Rest des Albums ist okay.





