Erscheinungsjahr
1989
Label
Noise
Besetzung
Gesang, Bass: Peavy
Gitarre: Manni
Schlagzeug: Chris
Tracklist
1.Intro (opus 32 no.3)
2.Time waits for noone
3.Make my Day
4.The Inner Search
5.Invisible Horizons
6.She
7.Light into Darkness
8.Talk to Grandpa
9.Distant Voice
10.Without a Trace
11.Lost side of the World
Datum: 07.11.2004 - Autor Jörg
Nach dem die Band mit ihrem Debüt “Execution Guaranteed” damals offene Türen eingerannt hatte, war es für mich mehr als logisch das ich mir den demnächst erscheinenden Longplayer auch zulegte. Nach dem ersten hören des 4ten Albums der Herner Band war ich nun vollkommen zum Rage-Fan mutiert und „Secrets in a weird world“ war jahrelang mein absolutes Lieblingsalbum der Gruppe und wurde erst von „The Missing Link“ vom Thron verdrängt. Auch heute steht „Secrets...“ noch sehr hoch in meiner Gunst und würde die CD auf den dritten Platz meiner Rage-Charts einordnen, Platz 2 verteidigt immer noch „End of all Days“. Auch hier singt Peavy noch in den höchsten Lagen und macht das Album für mich zu einem Fest. Ob man nun seine Rübe zu Speed-Numern wie „Make my Day“ oder der Hitsingle „Invisible Horizons“ bangt, oder bei Midtempo-Stampfern wie „She“ in der Gegend herumspringt, es macht Spaß. Heavy Metal in Reinkultur, oder sollte man hier nicht besser Ruhr-Kultur schreiben?? Den Rage sind ja Ruhrpöttler, hahaha. Egal, „C´mon you sucker, Make my Day“, es kracht und die Klassik hatte man hier nur im Intro verwendet. Die Speed-Metal-Keule welche Rage auf diesem Album auspacken kann sich schon sehen lassen, es geht ab. Besonders herausragende Lieder gibt es auch hier zu loben und zwar die grandiose Hymne „Light into the Darkness“, welches sich als unnachahmlicher Ohrwurm entpuppt. Auf Rage-Alben ist der Ohrwurm-Faktor sowieso schon immer recht hoch gewesen, doch der Song verfolgt euch noch im Schlaf. Mich begeistert auch seit Jahren das Lied „Distant Voices“, welches mit seinen eher Midtempoartigen Strophen besticht, bis man dann im Refrain einen tollen Ohrwurm präsentiert. Recht abwechslungsreich ist auch der Longtrack „Without a Trace“, gut 10 Minuten lang ziehen die 3 alle Register und man findet alle Trademarks von rage in diesem Song wieder. Ob nun Groove, Melodie, Speed und auch Hooklines, alles da wo es hingehört, hinzu komt noch das „Without a Trace“ durch seine Länge, leicht Episch wirkt. Am Ende der CD bekommt man noch eine Extrarunde spendiert auf die Vinylfreunde verzichten mussten.