Racer X - Second Heat

7.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
1987

Label
Sharpnel Records

Besetzung
Gesang: Jeff Martin
Gitarre: Paul Gilbert
Gitarre: Bruce Bouillet
Bass: John Alderete
Schlagzeug: Scott Travis


Tracklist
1. Sacrifice
2. Gone too far
3. Sacrified
4. Sunlit nights
5. Hammer away
6. Heart of a Lion
7. Motor Man
8. Moonage Daydream
9. Living the hard way
10. Lady Killer

Datum: 27.05.2004 - Autor Jörg
Das Power-Quintett aus Amerika dürfte vielen Leuten wohl nur daher bekannt sein das es 2 Leute der Band bei anderen Gruppen zu Weltruhm gebracht haben. Einmal hätten wir hier Schlagzeuger Scott Travis der seit dem "Painkiller"-Scheibchen bei den Britischen Judas Priest für den richtigen Bums sorgt. Und dann noch Gitarren-Meister Paul Gilbert der ja mit Mr. Big die Charts stürmte. Mit der Musik der genannten Bands haben Racer X nicht viel am Hut, sie spielen eher schnellen US-Metal mit coolen Refrains. Sänger Jeff Martin klingt überaus begabt und versucht sich auch an den für US-Metal typischen, hohen Schreien. Rein von der technischen und spielerischen Seite ist bei Racer X alles im grünen Bereich, ist ja wohl selbstverständlich bei solchen Talenten in der Band. Das erste Album der Gruppe (Street Lethal) wird nicht umsonst in bestimmten Kreisen hoch gehandelt. Aber auch "Second Heat" braucht nicht zu verstecken. Schnelle und groovende Songs wechseln sich ab bevor man ab dem 4ten Lied die Killer aus der Kiste holt, der etwas kommerzieller ausgefallene Song "Sunlight Night" ist ein Wahnsinnskiller. Danach legt man mit "Hammer Away" einen Banger auf das Parkett und Gilbert fegt hier über die Saiten das einem ganz schwindelig wird. Eine fantastische Gesangslinie zeichnet das Stück aus. Und jetzt ist Götterdämmerung, die Riffattacke "Heart of a lion" ist ein eigentlich ein Stück welches von 2 Mitgliedern von Judas Priest Geschrieben wurde und eigentlich mit auf das "Turbo"-Album sollte. Warum Priest auf diesem Killer verzichtet haben, ich weiß es nicht. Vielleicht war es für die Scheibe zu Heavy, hier passt es auch hervorragend rein. Allein der Refrain lässt sich mir alle Haare sträuben. Besser geht es kaum noch, da fällt der nächste Song "Motor Man" doch ein wenig gegen ab, obwohl dieser wieder mit furiosem Gitarrenspiel aufwartet."Moonage Daydream" läutet dann die 2te Runde an Killer ein. Und direkt danach kommt noch "Living the hard way" mit einem kapitalem Refrain daher und setzt sich hinterhältig im Ohr fest. Die CD wird dann mit dem guten, aber nach diesen beiden Killern doch etwas untergehenden Stück beendet, liegt vielleicht auch daran das der Song ein wenig zerfahren wirkt. Ein rundum gute Scheibe, die man sich ohne schlechtes Gewissen eintüten kann.







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