Quireboys - This is Rock n' Roll

7.5 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2001

Label
Sanctuary Records

Besetzung
Gesang – Spike
Bass – Nigel Mogg
Gitarre – Guy Griffin
Gitarre – Luke Bossendorfer
Schlagzeug und Percussion – Martin Henderson
Keyboards – Kevin Savigar

Tracklist
1. This Is Rock ´N´ Roll
2. Show Me What You Got
3. Searching
4. Six Degrees
5. C´mon
6. Seven Days
7. Taken For A Ride
8. Coldharbour Lane
9. Turn Away
10. To Be
11. Enough For One Lifetime
12. It´s Alright
13. Never Let Me Go

Datum: 11.01.2008 - Autor Psychobimbo
Anfang dieses Jahrtausends erschien überraschender Weise tatsächlich ein als Comeback angedachte CD der englischen Kneipenrocker Quireboys. Und positivst überrascht war man von dem erdigen, an das sensationelle Debut angelehnten, Sound welcher sich besonders in den erdigen, holzig-knarzenden Gitarren widerspiegelt. Um so feierlicher war es dann auch das Sänger Spike noch immer klingt als würde er täglich drei Flaschen Bourbon und zwei Päckchen Marlboro vernichten. So weit so gut, aber warum ist die Scheibe dann so gnadenlos untergegangen?

Einerseits lag es sicherlich an der musikalischen Landschaft in der Bands wie die Quireboys als gnadenlos veraltet und unmodern gelten. Aber das ist halt ein Einzelschicksal unter vielen. Traurig aber wahr.

Andererseits, und das sehe ich als Fan weitaus schwerwiegender, ist der bis auf den Titeltrack, dem eingängigen „Show Me What You Got“, der mitfühlenden Ballade „Searching“ und dem ziemlich ungünstig platzierten „It´s Alright“ Mangel an Hits.

Das soll nicht bedeuten das der Rest des Albums schlecht wäre, ganz im Gegenteil aber das bewusste verweigern von Radiomaterial ist zwar nobel aber nicht unbedingt zuträglich wenn man kommerziell was reißen möchte.

So blieb und bleibt „This Is Rock ´N´ Roll“ zwar eine Scheibe die ihrem Namen alle Ehre macht aber letzten Endes doch eine Scheibe für Altfans der Band. Neue Fans oder bereits abgewanderte wird dieses Album herzlich egal sein. Vorausgesetzt man weiß überhaupt von ihrer Existenz. Ein Los welches die Band wirklich nicht verdient hat, erinnert sie einen doch an eine Zeit als man noch vergnügt in der Kneipe rauchen durfte und man Lungenkrebs höchstens für eine französische Delikatesse hielt.





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