Erscheinungsjahr
1993
Label
EMI
Besetzung
Vocals & Guitars: Spike
Guitars & Mandolin: Guy Baily
Bass & Vocals: Nigel Mogg
Drums: Rudy Richman
Piano: Chris Johnstone
Tracklist
1. Tramps & Thieves
2. White Trash Blues
3. Can't park Here
4. King of New York
5. Don's bite the Hand
6. Last Time
7. Debbie
8. Brother Louis
9. Ode to you (Baby just Walk)
10. Hates to Please
11. My Saint Jude
12. Take no Revenge
13. Wild, Wild, Wild
14. Ain't Love Blind
Datum: 01.11.2005 - Autor Vince
Wieso haben wir eigentlich keine Reviews von den "Quireboys" auf unserer Seite? Das muss ich ändern habe ich mir gedacht als ich "Bitter Sweet & Twisted", das zweite Album der Engländer aus dem Regal kratzte. Graben wir aber zu Beginn ein wenig in der History der "Quireboys". Die Band wurde 1986 gegründet und begeisterten fortan mit sattem Sleaze Rock die Szene. 1990 wurden die Jungs aus London von Managerin "Sharon Osbourne" entdeckt und noch im selben Jahr erschien ihr erfolgreiches Debut Album "A Bit Of What You Fancy" mit unvergesslichen Hits wie "Hey You" oder "Sex Party". Die "Quireboys" machten sich auch Live einen guten Ruf und gingen auf Tour mit Bands wie "Guns n' Roses" oder "The Cult". Drei Jahren nach der legendären Debut Platte legten sie mit "Bitter Sweet & Twisted" einen wiederum coolen Nachfolger ab, der sich gewaschen hat. Wer die Band nicht kennt, dem sei gesagt das sie sich wie "Rod Stewart" auf einem "Dogs d Amour" Trip anhören. Am ästen kann man sie vielleicht noch mit den "Rolling Stones" vergleichen, satten Rock n' Roll mit Mörderstimme und Piano. Die Scheibe verkaufte sich nicht schlecht, aber einen Hit konnte man mit "Bitter Sweet & Twisted" leider trotz Monster Produzent "Bob Rock" nicht verbuchen, auch wenn es doch einige Songs hat mit Hit Potential wie z.B. die Balladen "King of New York" oder "Last Time". Ich finde die Sleazer haben sogar noch zugelegt, diese Art von Musik war einfach auf dem absteigenden Ast, was ihnen dann leider auch zum Verhängnis wurde. Mit "Brother Louis" legen die Engländer eine nette Cover Version aufs Parket, "Spike's" Stimme passt einfach wunderbar zu diesem Track. Diese Scheibe bietet uns 14 erstklassige Rock Songs mit einer Stunde Spielzeit die perfekt ins Ambiente einer verrauchten Bar passen würde. Von A bis Z stimmt hier einfach alles, wir haben Mörder Balladen, wir haben Party Knaller ala "Wild Wild Wild" und wir haben Einbisschen Blues in Form von "Ode to you(Baby just Walk" was will man noch mehr?