Quireboys - A Bit Of What You Fancy
10.0 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
1990
Label
EMI
Besetzung
Spike – Vocals
Guy Bailey – Guitars
Guy Griffin – Guitars
Chris Johnstone – Keyboards
Nigel Mogg – Bass
Ian Wallace - Druma
Guy Bailey – Guitars
Guy Griffin – Guitars
Chris Johnstone – Keyboards
Nigel Mogg – Bass
Ian Wallace - Druma
Tracklist
1. 7 O´Clock
2. Man On The Loose
3. Wippin´ Boy
4. Sex Party
5. Sweet Mary Ann
6. I Don´t Love You Anymore
7. Hey You
8. Misled
9. Long Time Comin´
10. Roses & Rings
11. There She Goes Again
12. Take Me Home
2. Man On The Loose
3. Wippin´ Boy
4. Sex Party
5. Sweet Mary Ann
6. I Don´t Love You Anymore
7. Hey You
8. Misled
9. Long Time Comin´
10. Roses & Rings
11. There She Goes Again
12. Take Me Home
Datum: 11.12.2006 - Autor Psychobimbo
Vereinfacht umschrieben lässt sie sich am ehesten als blusige Pub- und Hardrockversion von Rod Steward und den The Faces. Daran schuld ist nicht nur das extrem raue und dennoch feinfühlige Organ des Leadsängers sondern vor allem auch das knackige, markante Gitarrenspiel von Guy Griffin. Hymnen wie „7 O´Clock“ und „Sex Party“ dürften verantwortlich sein für leere Wiskeyflaschen, die übereinander gestapelt bis zum Mond und zurück reichen, während einfühlsame Herzschmerzballaden wie „I Don´t Love You Anymore“ oder „Whippin´ Boy“ gestandene Männer ebenso gefühlsduselig werden lassen wie die Schönheiten am Tresen.
Klassisch englisch und mit einem winzigen Schuss amerikanischer Sleazerock Attitude versehen, lassen einen unsterblichen Klassiker wie „Hey You“ und „There She Goes Again“ nie wieder los. Einmal gehört fressen sich diese einprägsamen Ohrwürmer für immer ins Gedächtnis und man muss schon ein schrecklicher Heavy Metal Betonklotz sein um die akustischen Leckereien nicht als solche zu erkennen.
Während ähnlich angesiedelte Bands ihr Süppchen durch musikalische Banalitäten oder übertriebene Härte versalzen schwingt auf „A Bit Of What You Fancy“ eine ehrliche Offenherzigkeit mit welche die Scheibe in ihrer eigenen, kauzigen Liga spielen und sie zu mehr als nur einem schnöden Samstagabend Album werden lässt.
Hier wurde eben nicht halbgarer Mist mit heißer Produktionsluft aufgeblasen sondern mit beiden Beinen tief erdverbunden musiziert.
Auch wenn der Band mit nachfolgendem Album nie mehr der große Wurf gelang so reicht allein dieses Denkmal um die Jungs in einer Reihe mit Legenden wie Thunder zu nennen, welche ein ähnliches kommerzielles Schicksal teilen.
Es handelt sich hierbei also unumwunden um eine unverzichtbare Scheibe aus einer Rock ´n´ Roll Ära, die stil- und genreübergreifend die Hörer zu begeistern weiß und die in keiner Sammlung die etwas auf sich hält fehlen darf.





