Quiet Riot - II

6.5 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
1979

Label
CBS(Sony-Japan)

Besetzung
Gesang: Kevin Dubrow
Gitarre: Randy Rhoads
Bass: Rudy Sarzo
Schlagzeug: Drew Forsyth?

Tracklist
1. Slick Black Cadillac
2. You Drive Me Crazy
3. Afterglow (of Your Love)
4. Eye for an Eye
5. Trouble
6. Killer Girls
7. Face to Face
8. Inside You
9. We've Got the Magic

Datum: 05.08.2005 - Autor Jörg
Irgendwie könnte ich über die 2te Quiet Riot-Scheibe, die ein Jahr nach dem Debüt erschien fast schon das Selbe schreiben wie beim Erstling. Aber da sich beide Scheiben auf einem Silberling befinden, nutze ich die Möglichkeit um auch hierzu ein paar Worte zu verlieren.

Das 2te Album stellte für Quiet Riot ein paar Neuerungen dar, zu einem kam Bassist Rudy Sarzo in die Band und blieb dort für einige Jahre. Wie es sich mit dem Drummer Drew Forsyth verhält kann ich nicht sagen, da hier keine eindeutigen Infos zu finden sind.

Die Band hatte hörbar an ihrem Sound und am Songwriting gearbeitet, sie schafften es mit dem Opener von „II“ einen waschechten Knaller zu schreiben. Das wusste die Band sicher, denn vorsichtshalber wurde „Slick Black Cadilac“ noch mal auf das nachfolgende „Metal Health“ gepackt und entwickelte sich zum Hit.

Auch erkennt der Fan hier auf Anhieb Kevin Dubrows Organ und fühlt sich sofort zu Hause. Die Musik hat einen spürbaren Zacken Heavyness hinzugewonnen und diese Scheibe klingt schon eher nach Quiet Riot, wie die Langrille ein Jahr zuvor. Mit „Afterglow(of your Love)“ finden wir hier eine Coverversion von den Small Faces und das Lied sticht richtig heraus, an diesem Rezept hielt die Band ja auch fest. Dieser Song ist einfach super, ich kenne den Song noch von einer anderen Band, welche mir aber gerade nicht einfallen will.

Sicher fehlt hier noch ein wenig, dass die Band zu ihrer echten und von uns geliebten Form aufläuft, doch sie kommen dem schon näher. Einfach cool, wie sich hier ein feines Riff, wie das von „Eye for an eye“ nach und nach ins Ohr bohrt.

Weitere Highlights auf „Quiet Riot 2“ sind die Songs „Killer Girls“, „Trouble“ und das abschließende „We´ve got the Magic“.

Hört man aufmerksam zu und genauer hin, so ist schon das Feeling zu spüren für das Quiet Riot berühmt geworden sind. Hier lag es eindeutig daran, dass die Band noch nicht die Mittel hatte – also das Geld fehlte, um ein teures Studio und einen guten Produzenten zu bezahlen.

Diese CD sehe ich sozusagen nach dem Motto „Before they were Superstars“.







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