Quiet Riot - I

6.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
1978

Label
CBS(Sony -Japan)

Besetzung
Gesang: Kevin Dubrow
Gitarre: Randy Rhoads
Bass: Kellie Garni
Schlagzeug: Drew Forsyth

Tracklist
1. It's Not So Funny
2. Mama's Little Angels
3. Tin Soldier
4. Ravers
5. Back to the Coast
6. Glad All Over
7. Get Your Kicks
8. Look in Any Window
9. Just How You Want It
10. Riot Reunion
11. Fit to Be Tied
12. Demolition Derby

Datum: 05.08.2005 - Autor Jörg
Für die meisten Leute ist „Metal Health“ die erste Quiet Riot-Scheibe, das es aber noch 2 Alben vorher gab, wissen die wenigsten. Diese Scheiben stammen noch aus den späten 70ger Jahren und klingen doch noch anders, als wie man es von den Party-Rockern gewohnt ist. Das Line-Up hat auch bis auf Sänger Kevin Dubrow nichts mit der Platin-Scheiben-Band zu tun.

Aber für mich macht die Tatsache, das hier Randy Rhoads in die Saiten greift die CDs interessant. Im Deutschen Metal Hammer stand einmal zu lesen, das diese CDs es nicht wert wären sich nach ihnen umzuschauen, doch ich finde so schlecht sind die gar. Aber was ich von dem Geschmiere in Deutschlands-Trend-Mag halte, dürfte ja mittlerweile bekannt sein.

Die CDs sind nur in Japan veröffentlicht worden, im Rest der Welt dürften diese Songs auf dem Album „The Randy Rhoads Years“ teilweise zu finden sein.

Wie klingen Quiet Riot denn nun so Ende der 70ger? Der Glamrocktouch und Hang zu Bands wie Sweet, Slade ist schon vorhanden, aber den größten Einfluss dürften wohl Gene Simmons und seine maskierte Bande auf die jungen Musiker von Quiet Riot gehabt haben.

Sicher sind so Lieder wie „Tin Soldiers“ nicht der Weisheit letzter Schuss, aber eine Hymne wie „Mama´s Little Angel“ oder Demolition Derby“ ist doch nicht zu verachten. Sicher ist die Produktion sehr dünn und richtig Power strahlt das Album auch nicht aus, aber langweilig oder Scheiße ist die Platte deswegen noch lange nicht.

Ich musste schon 2 oder 3 Mal hinhören um Sänger Kevin Dubrow zu erkennen, aber denkt daran das die Jungs damals noch blutjung waren und noch Teenager. Auch Randy Rhoads glänzt hier nicht so wie einige Jahren später bei Ozzy Osbourne, doch sein Gitarrenspiel erkennt man schon. Sicher hier spielt er Songs bei denen er kaum Songwriter-Input hatte, doch sein Können ist ja unumstritten.

Einen extrem hohen Importpreis ist „Quiet Riot-I“ sicher nicht wert, doch finde ich es äußertest Interessant zu hören wie sich diese Band entwickelt hatte. Ein „Back to the coast“hört man auch nicht alle Tage und so manche Big-Seller in den 70ger waren auch keine Genies und jeder hat mal kleine angefangen.









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