Erscheinungsjahr
1995
Label
Kamikaze Records
Besetzung
Vocals: Kevin Du Brow
Guitar: Carlos Cavazzo
Bass: Rudy Sarzo
Drums: Frankie Banali
Tracklist
1. Dig
2. Pretty Pack O’ Lies
3. All day and all of the Night
4. Whatever it takes
5. Wings of a Cloud
6. Trouble Again
7. Down to the Bown
8. Voodoo Brew
9. Monday Morning Breakdown
10. Live Til it Hurts
11. Twisted
12. All wound Up
13. Hell or High Water
14. Wings of a Cloud (revisted)
Datum: 24.07.2005 - Autor Vince
“Quiet Riot” traten genau vor 10 Jahren mit ihrem Comeback Album „Down to the Bone“ in Erscheinung. Der Erfolg blieb aus, da die 90er nicht wirklich eine Zeit für 80er Metal Comebacks waren. Das Cover Design finde ich hier mehr als gelungen, das Ding sticht wirklich gut ins Auge, ein echter Blickfänger. Die CD selber finde ich nicht so der Brüller, es ist nun das erste mal seid 10 Jahren, das dieses Album eine erneute Chance erhält, in meinem Player abgespielt zu werden. Das will ja nicht heißen das „Down to the Bone“ ein schlechter Output ist, aber so richtig warm werde ich auch heute nicht damit. „Dig“ eröffnet die Scheibe und es handelt sich hierbei um einen passablen Track, genau so wie „Pretty Pack O’ Lies“ aber so richtig Party Stimmung kommt da nicht auf. Weiter geht es mit einer Coverversion, ich kann euch aber beim besten Willen nicht sagen, wer „All Day and all Night“ im Original gesungen hat, die „QR“ Version ist jedenfalls nicht wirklich schlecht. Bei so einer Scheibe darf man natürlich nicht einen Klassiker wie „Metal Health“ erwarten, aber das Teil hier erinnert mich eher an das fade „QR3“ was gar nicht mein Fall war. Ok, auf Keyboards hat die Band auf „Down to the Bone“ Gott sei Dank verzichtet, aber die Tracks sind auch so sehr soft genug. Na, ich weis ja nicht „Whatever it takes” kann mich auch nur teilweise überzeugen, der Refrain ist nett, aber sonst na ja…! Bei „Wings of a Cloud” singt “Kevin” haargenau wie “Dee Snider” von “Twisted Sister” die Stimmlage ist zum verwechseln ähnlich, hätte ich es nicht gewusst, hätte ich auf “Snider” getippt. So richtig geil finde ich „Trouble again“, der Refrain ist „QR“ tatsächlich super gut gelungen. Nun gut, für wahre Fans ist die Scheibe schon was, aber sonst sollte man es sich zweimal überlegen „Down to the Bone“ käuflich zu erwerben, es befinden sich ein paar nette Songs auf dem Silberling, aber so richtig geil wird es nur selten. Immerhin ist die Band ihrem Stil treu geblieben und spielte 1995 keinen beschissenen Grunge Sound.