Erscheinungsjahr
2007
Label
Rhino Records
Besetzung
Vocals: Geoff Tate
Guitars: Michael Wilton
Guitars: Mike Stone
Bass: Ed Jackson
Drums: Scott Rock
Tracklist
1. Welcome to the Machine (Pink Floyd)
2. Heaven on their Minds (Jesus Christ Superstar)
3. Almost cut my Hair (Cosby, Stills, Nash & Young)
4. For what it’s worth (Buffalo Springfield)
5. For the Love of Money (the O’Jays)
6. Innuendo (Queen)
7. Neon Knights (Black Sabbath)
8. Synchronicity II (The Police)
9. Red Rain (Peter Gabriel)
10. Odissea (Carlo Marrale & Cheope)
11. Bullet the Blue Sky (Live) (U2)
Datum: 18.02.2008 - Autor Vince
Es ist ja bereits in Mode gekommen und nun machen es auch “Queensryche”. Die Rede ist von „Take Cover“ welches natürlich ein waschechtes Cover Album darstellt und auf dem sich „Geoff Tate“ und seine Jungs ihren Lieblings Songs widmen. Wie es halt immer so ist, sind deren Lieblings Songs vielleicht nicht unbedingt meine und so ist ein Cover Album immer wieder eine ausserordentliche Herausforderung. Dass keine wirklichen Hits zu den Faves zählen, kann man sich bei einer Progressiven Band wie „Queensryche“ natürlich schon denken. Nun, ich habe meine liebe Mühe mit den Songs auf „Take Cover“ warm zu werden, denn viele davon kenne ich nicht einmal. „Welcome to the Machine“ von „Pink Floyd“ ist natürlich ein perfekter Song um von „Queensryche“ präsentiert zu werden, ein „Innuendo“ von „Queen“ halte ich für weniger gelungen, da „Geoff Tate’s“ Stimme einfach überhaupt nichts mit der von „Freddy Mercury“ gemeinsam hat. Nun gut, hört sich halt sehr progressive an das Ganze aber so richtig Stimmung kommt zumindest bei mir nicht auf. Dann höre ich mir schon viel lieber „Neon Knights“ an, hierbei passt zwar die Stimme auch nicht mit der von „Ronnie James“ überein aber „Geoffs“ hohe Vocals passen wirklich sehr gut dazu. Cover Alben sind immer reine Geschmackssache und es ist fast schon normal dass man viele Songs nicht kennt, denn wir hoffen immer das sich die Band Songs aus unserer Jugend heraus picken, aber dass ist nur in wenigen Fällen Tatsache, denn meistens werden Titel genommen aus der Jugend der Musiker. Das ist natürlich verständlich, ich höre mir aber viel lieber ein Cover Album ala „Axel Rudi Pell“ an denn hier bei habe ich dann auch einen Bezug auf die Lieder. Da ich bis jetzt von „Queensryche“ immer alles gekauft habe, war natürlich auch diese Scheibe ein reiner Pflichtkauf für mich. „Red Rain“ gefällt mir sehr gut das Teil stammt im Original von „Peter Gabriel“. Witzig finde ich „Odissea“, welches auf italienisch vorgetragen wird, tolle Gesangleistung von „Tate“ muss man erwähnen. Ich kannte das Lied vorher nicht, es stammt aus der Feder von „Carlo Marrale & Cheope) scheint mir eine Art Oper zu sein, hört sich wirklich sehr gut an. Den Abschluss macht dann die Live Aufnahme „Bullet the Blue Sky“ von „U2“! Sehr gut in Szene gesetzt von „Queensryche“, schön auch einmal einen Song zu hören denn ich kenne. Nun, ob man sich die CD nun kaufen sollte soll jeder für sich entscheiden, „Queensryche“ Maniacs haben das Album ja eh schon, allen anderen würde ich vielleicht eher abraten, obwohl das Ganze spielerisch natürlich vom Feinsten ist.