Erscheinungsjahr
2007
Label
Capitols Records
Besetzung
Vocals: Geoff Tate
Guitar: Chris DeGarmo
Guitar: Michael Wilton
Bass: Eddie Jackson
Drums: Scott Rockenfield
Tracklist
01 Queen Of The Reich
02 Warning
03 Walk In The Shadows
04 Take Hold Of The Flame
05 The Lady Wore Black
06 I Don't Believe In Love
07 Eyes Of A Stranger
08 Silent Lucidity
09 Bridge
10 Jet City Woman
11 Another Rainy Night (Without You)
12 Sign Of The Times
13 I Am I
14 Real World
15 Some People Fly
16 Until There Was You
17 All The Promises
Datum: 15.08.2007 - Autor Vince
“Queensryche” galten bis 1990 zu den unbestrittenen Progressive Metal Götter, die Jungs aus Seattle verkauften Alben wie warme Semmeln und wurden von ziemlich jedem Rock und Metal Fan geachtet. Kein Wunder so spielten die Jungs zu Beginn ihrer Karriere noch satten Heavy Metal mit Progressivem Einschlag, der allerdings für alle hörbar war. Im Lauf der Jahre wurden Songs und Musik anspruchsvoller und immer noch konnte sich jeder damit identifizieren. Für viele Fans ist „Operation Mindcrime“ das Non Plus Ultra, kommerziell erfolgreicher war allerdings der Nachfolger „Empire“ der es bis auf Platz 7 der US Charts schaffte. Nicht weniger als vier Singles wurden veröffentlicht und mit der Killer Ballade „Silent Lucidity“ schafften die Amis sogar einen Smash Hit! Die Band konnte zwar mit „Promise Land“ noch ein einigermassen passables Album abliefern, doch die Nachfrage war nicht mehr gross und so wurden auch „Queensryche“ Opfer ihrer eigenen Stadt Seattle. Danach haben es „Geoff Tate“ leider selber verspielt mit lustlosen Alben wie „Tribe“ oder „Hear in the Now Frontier“ wurden noch die letzten Fans vergrault. Zurück zu alten Tugenden wollten die Amis mit „Operation Mindcrime 2“, obwohl das Album wieder in den Charts landete, konnte es nicht überzeugen und der Name erwies sich als nicht würdig. Mit „Sign of the Times: The Best of Queensryche“ steht nun eine definitive Collection der Band im Regal, welche die Bandgeschichte neu aufrollt. Für Fans ist die CD natürlich nicht von grossem Interesse, denn die Songs kennt man natürlich. Klassiker ala „Queen of the Reich“, „Warning“, „I don’t believe in Love“ oder „Jet City Woman“ braucht niemand der „Queensryche“ schon kennt, für Neueinsteiger jedoch ideal geeignet. Selbst von der neusten Scheibe gibt es Material, wie auch Beispielsweise von „Promise Land“. Ein „Bridge“ oder „I AM I“ gehören in meinen Augen auch wirklich auf das Album, von daher kann ich die Songauswahl durchaus gutheissen. „Sign of the Times“ wird es in einer spezial Auflage auch noch als Doppel CD geben, so weit mir bekannt ist, werden aber lediglich drei Songs mehr auf dem zweiten Silberling sein. Jetzt ist wahrscheinlich der ideale Zeitpunkt für ein Best of Album, so sind „QR“ seit „OP 2“ wieder im Gespräch, ob nun positiv oder negativ. Wer kein „Ryche“ Album besitz sollte sich hier mit einen Einblick über die Kariere der Band schaffen, ansonsten braucht man das Teil nicht.