Queensryche - Operation:Mindcrime
10.0 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
1988
Label
EMI
Besetzung
Gesang, Keyboard: Geoff Tate
Gitarre: Chris De Garmo
Gitarre: Michael Wilton
Bass: Eddie Jackson
Schlagzeug: Scott Rockenfield
Gitarre: Chris De Garmo
Gitarre: Michael Wilton
Bass: Eddie Jackson
Schlagzeug: Scott Rockenfield
Tracklist
1. I Remember Now
2. Anarchy-X
3. Revolution Calling
4. Operation:Mindcrime
5. Speak
6. Spreading the Disase
7. The Mission
8. Suite Sister Mary
9. The Needle Lies
10.Electric Requiem
11.Breaking the Silence
12.I don´believe in Love
13.Waiting for 22
14.My Empty Room
15.Eyes of a Stranger
2. Anarchy-X
3. Revolution Calling
4. Operation:Mindcrime
5. Speak
6. Spreading the Disase
7. The Mission
8. Suite Sister Mary
9. The Needle Lies
10.Electric Requiem
11.Breaking the Silence
12.I don´believe in Love
13.Waiting for 22
14.My Empty Room
15.Eyes of a Stranger
Datum: 02.11.2004 - Autor Jörg
Die Band hat hier ein Konzept-Album veröffentlicht über deren Story ich mich hier aber nicht zu sehr auslassen möchte. Es gab mal eine Bekannte von mir, die das lang und breit getan hatte. Ich kann mich heute noch schütteln wenn ich an ihre Ausführungen erinnere, ach was soll’s, Stundeten haben eben Zeit für son Quatsch.
Das Album wird mit einer kurzen Hörspielsequenz begonnen und geht dann gleich in das aufwühlenden Instrumental-Stück „Anarchy-X“ über, dieses geht dann in den ersten richtigen Song „Revelution Calling“ über, der sofort eine Gänsehaut erzeugt. Queensryche haben etliche Songs mit Videos bestückt und darin ein wenig die Story des Albums erzählt, aber es ist einfach nur diese geniale Leistung der Band welche mich immer erschauern lässt. Es ist ohne Frage ein Jahrhundertwerk, nicht umsonst werden noch heute fast alle Songs bei Queesnryche-Konzerten von diese Scheibe gespielt. Sänger Geoff Tate legt hier seine Leistung des Lebens vor, allein der Titelsong ist so was von Anbetungswürdig, der Refrain ist klar wie ein Bergbach und ich kriege immer wieder ein funkeln in den Augen bei dem Song. Ich liebe diese Textstelle: „“You´re a One-Man Death-Machine, Make this city bleed“, klar ist das jetzt aus dem Zusammenhang gerissen, aber das ist so ein Schlüsselmoment für mich. „Speak“ kommt dann verflucht aggressiv aus den Boxen und prangert dann auch noch etliche Missstände an. Danach fegen uns „Spreading the Disease“ (was für ein Götter-Refrain) und „The Misson (wieder Geoff der die Aussichtslosigkeit und Betroffenheit der Person im Text brillant in Szene setzt). Liegt man hier noch nicht sabbernd vor der Stereoanlage, so setzt einem das gut 10 Minuten lange Stücke „Suite Sister Mary“ noch mal ordentlich zu. Das Stück ist einfach ein Lehrstück an Bombastischen Metal, und der Einsatz von Pamela Moore als Sister Mary ist einfach nicht zu schlagen. Das sind mal Emotionen, die in den Duett-Stellen freigesetzt werden. Man könnte schon fast einen Ständer beim zuhören bekommen,...Ähm, hust. „The Needle Lies“ ist wieder ein flotter und harter Banger, der nach kurzem dem kurzen Instrumental „Electric Requiem“ mit dem Ohrwurm „Breaking the Silence“ eine weiteren Höhepunkt auf „Operation:Mindcrime“ bildet.
Leider kommt man mit der Hitsingle „I don´t believe in Love“ schon zum vorletzten richtigen Song auf diese geilen Götter-Scheibe. Zwei kurze Instrumentalstücke bzw. eine weitere Hörspielsequenz weiter und schon sind wir beim letzten Song „Eyes of a Stranger“. Das Lied war wiederum damals wie heute in den Rockdiskos ein Tanzflächen-Gigant.
Es bleibt ja wohl die kaum eine Frage offen, das Queensryche nach dieser es noch mal scharten eine weitere gigantische Platte aufzunehmen. Sind die folgenden Platten nach „Empire“ alles nicht mehr so der Bringer, so haben sich die Seattle-Metaller mit „Operation:Mindcrime“ ein Denkmal gesetzt.





