Erscheinungsjahr
2008
Label
EMI
Besetzung
Vocals: Paul Rodgers
Guitars: Brian May
Drums: Roger Taylor
Tracklist
1. Cosmos Rockin'
2. Time To Shine
3. Still Burnin'
4. Small
5. Warboys
6. We Believe
7. Call Me
8. Voodoo
9. Some Things That Glitter
10. C-lebrity
11. Through The Night
12. Say It's Not True
13. Surf's Up ... School's Out!
14. Small Reprise
Datum: 14.09.2008 - Autor Vince
Nun ist es also wahr....”Queen“ veröffentlichen zusammen mit „Paul Rodgers“ ein Album und der Titel ist schlicht „The Cosmos Rocks“. Kann sein, aber ob „Queen“ heute noch rocken wird sich in diesem Review zeigen denn immerhin sind 13 Jahre vergangen seit dem letzten Studio Album der Band. Auf die grandiose Karriere von „Queen“ muss ich wohl nicht eingehen, 300 Millionen verkaufter Alben sprechen für sich und auch sonst gibt es kaum einen Rock Fan der die Engländer nicht mag. Auch wenn „Freddy Mercury“ nicht zu ersetzen ist hat ein jeder dennoch hohe Erwartungen an dieses Album denn schliesslich sind mit „Brian May“ und „Roger Taylor“ noch zwei Original Mitglieder dabei die unzählige Hits geschrieben haben. Nicht mit dabei ist übrigens „John Deacon“ und so gibt es „Queen“ nur noch im Trio. Kommen wir nun aber auf die 14 Songs zu sprechen die uns hier geboten werden. Eröffnet wird die Scheibe durch „Cosmos Rockin’ „ einem Titel der an die 60’er erinnert und bei aller Liebe nicht sehr innovativ klingt und mit absolut kitschigen Lyrics bestückt ist. Das sanfte „Time to Shine“ haut mich auch nicht aus den Socken sowie das langweilige „Still Burnin’“…muss man sich hier etwa Sorgen um das Songwriting machen? Die ersten drei Kompositionen sind für eine Götterband wie „Queen“ wirklich unterirdisch und nicht mal „Freddy“ könnte die Titel mit seiner Stimme derart aufbessern dass man von gelungen sprechen könnte. Die Ballade „Small“ gefällt mir dann doch ziemlich gut und so hoffen wir doch dass die Scheibe endlich so richtig zündet. Das rockige „Warboys“ welches an „Bad Company“ erinnert ist auch nicht von schlechten Eltern auch wenn es ein paar Durchläufe braucht. Seine Gesangesleistungen präsentiert uns „Paul Rodgers“ eindrücklich bei der Ballade „We Believe“, der Song an sich geht in Ordnung auch wenn ich die Lyrics etwas schwach finde. Ein Total Ausfall ist in meinen Augen „Call Me“, wo bitte ist hier das geniale Songwriting welches „Queen“ schon immer ausmachte? Einzig die Gitarren Arbeit von „May“ erinnert bei diesem Track an diese legendäre Band. Weiter geht es mit dem Blues lastigen „Vododoo“, bei dem wiederum „Rodgers“ eindrücklich singt aber das hat in meinen Augen einfach nichts mit „Queen“ zu tun auch wenn „May“ wiederum ein nettes Solo aus dem Ärmel zaubert welches an „Santana“ erinnert. Dann gibt es nochmals eine Ballade mit dem Titel „Some Things that Glitter“ aber auch hier ist absolut kein Hit Potential vorhanden. Die Single „C-Lebrity“ ist als nächstes an der Reihe und hier bei stimmt endlich der Faktor dass die Band auch mal gescheite Lyrics schreiben kann und auch der Abrock Faktor geht in Ordnung…wobei ich auch hier nicht von einem göttlichen Refrain die Rede ist. Bei „Through the Night“ gibt es dann schon wieder eine Ballade und die ist sehr gefühlsvoll wobei mir „Say it’s not True“ um einiges besser gefällt, es ist auch der erste Song auf „The Cosmic Rocks“ welcher „Mercury“ würdig ist. Leider geht es dann wieder unterirdisch weiter mit „Surf’s Up..School’s Out!“ und das Finale „Small Reprise“ kann hier auch nichts mehr retten. Es tut mir wirklich leid aber ich bin vom diesem Album schwer enttäuscht, das Songwriting ist nicht mehr als Durchschnittlich und das hätte es gebraucht um nach „Freddy“ ein Album zu veröffentlichen welches den Fans gefällt. Ich kann mir nicht vorstellen dass „The Cosmic Rocks“ selbst bei den beinharten „Queen“ Fans zu einem Renner wird denn dafür sind die Songs bis auf weite Strecken einfach zu schwach und es verwundert mich also nicht dass „Deacon“ da nicht mitmachen wollte. Es liegt auch nicht an „Paul Rodgers“ der Mann ist kein „Mercury“ aber er hat eine tolle Stimme, vielmehr ist das schwache und einfallslose Songwriting verantwortlich dass ich hier keine lobenden Worte finde zum Abschluss!