Pyramaze - Immortal

7.5 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2008

Label
Locomotive Records

Besetzung
Gesang: Matthew Barlow
Gitarre: Michael Kammeyer
Gitarre: Toke Skjonnemand
Keyboard: Jonah Weingarten
Bass: Niels Kvist
Schlagzeug: Morten G Sorensen

Tracklist
1. Arise
2. Year of the Phoenix
3. Ghost Light
4. Touched by the Mara
5. A Beautiful Death
6. Legacy in a Rhyme
7. Caramon’s Poem
8. The Highland
9. Shadow of the Beast
10. March through an endless Rain

Datum: 19.05.2008 - Autor Jörg
VÖ:30.05.08

Auch ich gehöre zu den Leuten, welche das letzte Pyramaze-Album „Legend of the Bone Carver“ für nicht sonderlich aufregend und spektakulär hielten/halten. Die Musik der dänischen Band, mit einigen US-Mietgliedern, war mir einfach zu lasch und zu nichts sagend.

Auf „Immortal“ haben Pyramaze Matthew Barlow (Ex und auch nun wieder Iced Earth) als Sänger an Bord gehabt. Die Umstände dürften in der Metal-Boulevard-Presse und diversen Internet-Boards schon zu genüge diskutiert worden sein.

Mit dem bekannten und für mich einen der ausdruckstärksten Sänger der letzten 15 Jahre haben Pyramaze einen gewaltigen Sprung nach vorne gemacht. Nicht nur durch den Gesang wirkt „Immortal“ wie ein verspieltes Iced Earth-Album, auch das Riffing erinnert sehr an die Florida-Metal-Legende. Solch ein bombastisches Riffing hatte der Vorgänger nicht zu bieten, da kann Bandboss Michael Kammeyer ruhig anderer Meinung sein. Das für Pyramaze typische Keyboard ist hier auch noch vorhanden, aber die Songs werden eindeutig von den harten, galoppierenden Gitarrenriffs dominiert.

War „Legend of the Bone Carver“ noch ein Konzeptalbum, so sind die Songs auf „Immortal“ diesmal nicht verbunden. Einzig die hohe Qualität der Songs zieht sich wie ein roter Faden durch das Album. Unbewusst haben Pyramaze wohl ein Album geschaffen an dem sich John Schaffer und Iced Earth messen lassen muss. Die Latte ist schon recht hoch angelegt worden.

Die meisten Leute haben Pyramaze sicher nicht so ein überraschend starkes Album zugetraut, ich ja auch nicht. Einzig die Neugierde und Lust mal wieder die Stimme von Matthew Barlow zu hören trieb mich dazu in die Scheibe reinzuhören. Es lohnt sich Leute, wenn ihr getragenen und epischen US-Metal mögt sollte hier unbedingt mal Probe gehört werden.

Vielleicht ist es unfair gegenüber der Band sie mehr oder weniger auf den –schon wieder ausgestiegenen- bekannten Sänger zu messen. Aber wer sich so einen bekannten Mann ist Boot holt muss sich das gefallen lassen. Vielen wird es wie mir gehen und dadurch können Pyramaze jetzt im Moment doch einfach nur profitieren. Mal sehen wie es weiter gehen wird.









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