Pump - Breakdown to Breakthrough
9.0 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
2006
Label
metal heaven
Besetzung
Gesang: Marcus Jürgens
Gitarre: Ulli Hauff
Gitarre: Axel Reissmann
Bass: Stephan Burek
Schlagzeug: Achim "Animal" Keller
Gitarre: Ulli Hauff
Gitarre: Axel Reissmann
Bass: Stephan Burek
Schlagzeug: Achim "Animal" Keller
Tracklist
1.Revolution on my Mind
2.Blood on the Blade
3.Higher
4.Save me
5.I can´t Deny
6.How does it feel?
7.Alright Now
8.Headstrong
9.Bulletride
10.Heaven High
11.Who made you a madman?
2.Blood on the Blade
3.Higher
4.Save me
5.I can´t Deny
6.How does it feel?
7.Alright Now
8.Headstrong
9.Bulletride
10.Heaven High
11.Who made you a madman?
Datum: 13.02.2006 - Autor Jörg
Was ist denn hier los?? Das legt man ohne was Böses zu ahnen den 2ten Longplayer von Pump in den CD-Player und dann wir man von einer Hardrock-Lawine völlig platt gemacht. Wie geil ist das denn? es blieb mir beim ersten Durchlauf einfach nur die Spucke weg.
Das Album ist einfach nur brillant geraten. Es kann sich der Hardrocker, ohne Angst vor Trendgehüpfe, die neue Pump kaufen und sein Bier beim bangen zu den traditionell powervollen 11 Songs verschütten. Der ehemalige Brainstorm-Sänger Marcus Jürgens hat mit seiner Truppe eine Scheibe geliefert auf die Fans von Whitesnake, Tesla, Icon oder Skid Row lange warten mussten. Besonders Skid Row schießen mir bei den Süd-Deutschen beim hören von Songs wie „Blood on the Blade“ oder „Revolution on my Mind“ immer wieder durchs Hirn. Ich denke dabei aber an die „Slave to the Grind“, denn genau diese Power blasen dir Pump durch die Ohren. „Breakdown to Breakthrough“ ist so dermaßen gelungen das ich mich nicht dran satt hören kann. Über das begeisterte Hören habe ich fast das Review vergessen zu tippen.
Das Album ist astrein und kräftig produziert worden und lässt kaum Pausen zu und drückt dich einfach an die Wand. Wenn ich mir solche Stampfer wie „Higher“ reinziehe ist es mir fast peinlich, dass ich die erste Pump-CD nicht kenne. Ein wenig teutonisch klingen Pump zudem noch, aber auch im eigenen Land bedienen sich Pump nur an den feinsten Einflüssen. Hier und da klingt es vom Riffing her echt Acceptisch, wie bei dem Mörderlied „Headstrong“ und auch „Save Me“ erinnert mich an „Russian Roulette“. Bei all den Einflüssen welche ich hier erwähne, möchte ich doch sagen das sich es sich bei Pump nicht um einen der billigen Copy-Cats handelt die einfach lieblos alles aus ihrer Plattensammlung zu einer Soße verbraten. Allein die Stimme von Marcus macht eine Menge Eigenständigkeit aus und das Gitarrentandem Ulli Hauf und Axel Reissmann brilliert mit höllischen Riff-Attacken. Die Rhythmus-Sektion, mit Stephan Buerk am Bass und Achim Keller hinter der Schiessbude, hält den Sound zusammen und bringt die Membranen deiner Lautsprecher zum bersten. Der Sound ist wie gesagt erstklassig, das Songwriting kann ich nur loben.
Pump haben es verstanden, das Feeling der alten Zeit mit moderner Power und Produktion, zum einem explosiven Gemisch zu vereinen. Dazu kommen die Zutaten Spielfreude und Know-How, fertig ist „Breakdown to Breakthrough“.
Es ist sicher noch ein wenig früh, aber ich glaube Pump lassen die Trauben hochhängen für nachfolgende Veröffentlichungen in diesem Jahr. Diese CD ist schon ein brandheißer Anwärter auf das Album 2006. Kaum zu glauben, aber es reihen sich Killersongs aneinander welche man seit Jahren vermist hatte. Nun hauen uns Pump fast ein Dutzend davon auf einmal um die arg geschunden Ohren.





