Pump - Against everyones advice

8.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2003

Label
Neon Knights

Besetzung
Gesang: Marcus Jürgens
Gitarre: Aki Reissmann
Gitarre: Ulli Hauff
Bass: Stephan Bürk
Schlagzeug: Achim Keller

Tracklist
1.Dangerous
2.Inside Out
3.Wasted
4.It´s too late
5.Reckless
6.Shake
7.No fight- No Glory
8.No fool like you
9.I´m free
10.Waiting for the moment
11.Heaven cries (blood red Skies)

Datum: 01.04.2006 - Autor Jörg
Yeah, nachdem mir das 2te Pump-Album über die Massen gut gefallen hatte, musste auch über kurz oder lang die erste Scheibe her. Schon vorher mal in Eigenregie mit anderen Cover und abgeänderter Tracklist, gab es dann 2003 das Debüt von Pump.

Auch auf „Against everyones Advice“ regiert der kraftvolle und Riffbetonte Ami-Hardrock a la Whitesnake, Dokken oder Icon. Die Band um den Ex-Brainstorm-Sänger (das war das letzte Mal, das es erwähnt wurde) Marcus Jürgens legte eine prachtvolle Debüt-CD hin und überzeugt von Anfang an. Jetzt kann man das Debüt ja mit seinem Nachfolger vergleichen und man merkt nur minimale Qualitätsunterschiede in der Produktion und beim Songwriting. Die Produktion vom Erstling ist noch etwas glatter und geschliffener ausgefallen. Was am Aufnahmeverfahren lag, wie mir Sänger Marcus verraten hatte, mir als Laie aber so gut wie gar nicht aufgefallen ist und stören tut es eh nicht.

Das Songwriting ist bei einem Debüt noch nicht so ganz ausgereift wie bei dem Nachfolger, doch sind die Titel alle nur um Nuancen schwächer. Ganz im Geiste der 80ger Größen lassen Pump diesen Sprit wieder aufleben und rocken frisch, und verbraucht und an jeglichen Trends vorbei. Gerade das sie alles Angesagte ignorieren und ihr ein eigens Brett fahren macht Pump so wichtig und sympathisch. Gerade im Bereich der harten, rockigen Songs fahren Pump gewaltig auf und lassen mit Songs wie „Reckless“, „Dangerous“ oder „Wasted“ die Boxen wackeln. Das ist Stoff den man laut hören muss. Alle Regler nach rechts, sage ich euch.

Aber auch tolle, stimmungsvolle Balladen wie „It´s too late“ gehen der Süddeutschen Band locker von der Hand und lassen echte Stimmung aufkommen.

Wenn Pump dann noch mit einem Partykracher wie „Shake“ den Sack zu machen, obwohl das Album da noch lange nicht zu Ende ist, weiß der Hardrock-Fan, das er sein Geld richtig angelegt hat. Part, Power und ehrliche Ausstrahlung, das sind Pump. Eine neue Band, an der wir sicher noch lange unsere Freude haben werden.

Einziger Kritikpunkt von mir, wäre hier das Coverartwork, welches irgendwie nicht so ganz zur powervollen und positiven Musik von Pump passen mag. Aber das kann auch nur Geschmackssache sein, weil mir z.B. das schlichte Cover der Eigenproduktion irgendwie besser gefallen hatte. Aber lasst euch nicht vom Kauf abhalten. Schaut auch mal bei www.pumprocks.com vorbei.







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