Princess Pang - Same

6.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
1989

Label
Metla Blade

Besetzung
Gesang:Jeni Foster
Gitarre: Jay Lewis
Gitarre: Andy Tjernon
Bass: Ronnie Roze
Schlagzeug: Brian Keats
Additional Musicians:
Piano on "No Reason to Cry": Peter G. Stevens

Tracklist
01. Trouble In Paradise
02. Find My Heart A Home
03. South St. Kids
04. No Reason To Cry
05. Sympathy
06. Scream & Shout
07. China Doll
08. Baby Blue
09. Too Much, Too Soon
10. Any Way You Want It
11. I'm Not Playin'

Datum: 06.02.2006 - Autor Jörg
Eine etwas untergegangene Scheibe aus den Spät-80ger, ist das Debüt von Princess Pang. Es ist übrigens auch die einzige Scheibe der Amerikanisch/Schwedischen Band um die Sängerin Jeni Foster. Das Album habe ich mir seinerzeit gekauft, weil ich erstens alles haben musste was im Entferntesten nach Sleazerock aussah und es war eine Frau in der Band. Mit 15 Jahren war mir so was ungemein wichtig, das ich einige Scheiben im Regal hatte, wo halt Mädels bei sind. Ja, die Teenagerjahre. Die Musik von Princess Pang bewegt sich irgendwo zwischen Hanoi Rocks, Guns´n Roses und Rolling Stones. Aus heutiger Sicht gesehen ist die Scheibe nicht mehr ganz so spektakulär wie ich sie in Erinnerung hatte. Irgendwo Okay, dann aber auch echt austauschbar.

Sehr wunderlich ist die Tatsache das Princess Pang auf Metal Blade erschien und vom Metal-Blade-Boss Brian Slagel persönlich mit produziert wurde. Das Label war ja eher für Metal bekannt, aber nach dem Mega-Erfolg der Gunners gab es einen regelrechten Run auf Streetrocker mit Schnodderattitude. Damals bin ich schwer auf die Scheibe angefahren, doch nach über 15 Jahren hat das Album ein wenig von seinem Zauber verloren. Ich weiß noch genau wie ich mir die Scheibe von vorne bis hinten in einem Rutsch reingezogen habe. Heute picke ich mir eher die Highlights heraus, die bei Princess Pang auch durchaus zu finden sind. Da wären dann „South St. Kids“ das sich sehr nach Hanoi Rocks anhört und dann wären dann noch „No reason to Cry“ oder das tolle „China Doll“. „Sympahty“ rockt auch in bester Street-Tradition die Boxen und „Any way you want it“ setzt gegen Ende noch mal einen Glitterpunkt.

Ich finde es recht ausfällig dass die Platte mit einer sehr glatten und feinen Produktion bedacht wurde, es wäre etwas weit hergeholt doch es passt nicht anders. Die Produktion klingt fast schon poppig. Hier wurde der Band sicher nachträglich die Krallen gestutzt, denn ich vermute das Princess Pang dreckiger einfach besser klingen würden. Dann könnte man sich mit einer Band wie Junkyard messen.

Keine CD die man sich unbedingt in die Sammlung stellen muss, eben so eine Band die der Alles-Sammler hat und das war es. Einige der Princess Panger sind einige Zeit bei der Band Stockholm Showdown gewesen, ob das heute noch so ist, weiß ich nicht.

Ich hätte wohl Interesse an einem Interview mit Jeni Foster. Wer mir da weiter helfen kann ob die Dame irgendwie erreichbar ist, dann melde dich bei mir per E-Mail.





















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