Erscheinungsjahr
2007
Label
Frontiers Records
Besetzung
Vocals: Ralf Scheepers
Guitars: Stefan Leibling
Guitars: Tom Naumann
Bass & Vox: Mat Sinner
Drums: Randy Black
Guests:
Vocals: Simone Simons
Backing Vox: Tobias Lundgren
Loops & Support: Ronny Milianowicz
Keyboards: Matz Ulmer
Guitars: Magnus Karlsson
Tracklist
1. Sign Of Fear
2. Face The Emptiness
3. Everytime It Rains
4. New Religion
5. Fighting The Darkness
6. Blood On Your Hands
7. The Curse Of Sharon
8. Too Much Time
9. Psycho
10. World On Fire
11. The Man (That I Don’t Know)
Datum: 15.09.2007 - Autor Vince
„Primal Fear“ haben ihre Fanbase in den letzten Jahren extrem vergrössern können, mit grandiosen Alben wie „Devils Ground“ oder „Black Sun“ ist das auch nicht wirklich verwunderlich. Ende der 80er und Anfang der 90er war ich ein grosser „Helloween“ Fan und somit habe ich mir natürlich auch immer alle „Gamma Ray“ Werke gekauft, wo ein gewisser „Ralf Scheepers“ ja bekanntlich am Mirko stand. Die Enttäuschung war 1998 allerdings sehr gross denn das Debut Album von „Primal Fear“ fand ich arg langweilig und ich dachte das tolle Songwriting hat man mit „Kai Hansen“ bei „Gamma Ray“ gelassen. Falsch, „Primal Fear“ wurden von Album zu Album besser und besser. Nicht nur die Songs und Platten wurden stärker auch „Ralf“ konnte man bald als die Deutsche Version von „Rob Halford“ bezeichnen. Nun steht mit „New Religion“ schon wieder ein neues Werk im Regal und nach ein paar Durchläufen komme ich zum Resultat dass die Scheibe erneut geilen Stoff bietet. Erst hatte ich einwenig bedenken denn der Opener „Sign of Fear“ halte ich für etwas langweilig aber was dann alles zum Vorschein kommt entzückt das Metal Herz. „Primal Fear“ sind noch melodiöser geworden und mit „Everything it Rains“ gibt es sogar ein wunderbares Duett mit „Epica“ Sängerin „Simone Simons“. Auch der Titeltrack zu „New Religion“ trifft voll ins Schwarze, die Melodie ist wirklich ultra geil, das gilt übrigens auch für die Ballade „Fighting the Darkness“ bei der Meister „Ralf“ verdammt gut singt ohne die Kopfstimme zu benutzen. Hier wird aber nicht nur Melodic Metal geboten, denn damit kann nicht jeder True Metal Fan etwas anfangen, so gibt es zwischendurch immer mal wieder eine geballte Ladung Power Metal. „Blood on your Hands“ und „Too Much Time“ lassen einem die Teufeilgabel auspacken und die Haare können im Höllentempo geschwungen werden, ok auch das muss manchmal eben sein. Nun, solch geilen Metal mit knalligen Melodien muss man einfach lieben und so werden „Primal Fear“ auch weiterhin neue Fans auf ihre Seite ziehen und das völlig zu recht. Die Scheibe gibt es als Limited Edition im Digipak mit zwei Bonus Clips, von daher sollte man sich natürlich gleich diese Edition besorgen, Melodic & Power Metal Fans können hier bedenkungslos zugreifen.