Erscheinungsjahr
2010
Label
Frontiers Records
Besetzung
Gesang: Ralf Scheepers
Gitarre: Henny Wolter
Gitarre: Alex Beyrodt
Bass: Mat Sinner
Schlagzeug: Randy Black
Tracklist
1.Before the devil knows you
2.Under the radar
3.Battalions of hate
4.Killbound
5.Nuclear Fire
6.Six times dead
7.Angel in Black
8.Sign of Fear
9.Fighting the darkness
10.Riding the eagle
11.Final embrace
12.Metal is forever
13.Hands of time
14.Chainbreaker
Datum: 14.06.2010 - Autor Odette
Die deutschen Powermetaller Primal Fear warten uns mit einer neuen Live CD mit Namen „Live in the USA“ auf. Die Scheibe wurde, wie der Titel schon sagt, in Amerika bei Shows in Atlanta, New York und Los Angeles aufgenommen. Die CD bietet somit kein komplettes Einzelkonzert, sondern Live-Mitschnitte aus Shows der oben genannten verschiedenen Städte. Warum die Scheibe so eine Art Best of Album geworden ist, kann man nur spekulieren. Jedenfalls stört es mich nicht und man merkt kaum, dass die Passagen nicht zusammengehören sollen. Die Trackliste beinhaltet natürlich das aktuelle Album mit sechs Songs, aber auch ältere Songs bis hin zu ihren Anfangszeiten wird geboten. Das Material kann sich auf jeden Fall sehen und hören lassen, die Qualität des Liedes spricht ja eh für sich selbst. Mit „Under the Radar“ fangen sie vom aktuellen Album „16.6[Before the Devil knows you´re dead]“ an und gehen mit „Battallions of Hate“ zu ihren Anfangszeiten zurück. Überhaupt warten Primal Fear mit ihren besten Songs auf und natürlich darf darunter Songs wie der Kracher „Nuclear Fire“ oder das Schnelle „Angel in Black“ nicht fehlen. Ganz hervorragend kommt Ralf Scheepers Gesangsstimme bei „Sign of Fear“ weg und man merkt richtig mit welchem Organ dieser Mann gesegnet ist. Halleluja! Sogar das romantische „Fighting the darkness“ wird souverän über die Bühne gebracht. Das Konzert endet mit „Metal is Forever“ danach folgt noch der Akustiksong „Hands of Time“ und der Hammersong „Chainbreaker“ und schließt somit das Live Album ab. Gute Songauswahl, gute Live-Performance, zu wenig „Live“ Feeling vielleicht, aber ansonsten gut produziert. Ich selbst kann leider, aber auch leider gar nichts mit solchen Live-Scheiben anfangen, was eben persönlich ist. Ich schau mir da lieber die Band dann Live an oder hol mir die DVD fürs Auge. Ansonsten kann ich die Live-Dokumentation für Primal Fear Fans ohne weiteres empfehlen, da bis jetzt wohl noch keine vernünftigen Live-Aufnahmen der Band auf CD erschienen ist. Es dürfte hier wirklich keiner enttäuscht sein.