Pride of Lions - The Roaring of Dreams

9.5 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2007

Label
Frontiers Records

Besetzung
Gesang: Toby Hitchcock
Gitarre, Gesang, Keyboard: Jim Peterik
Gitarre: Mike Aquino
Bass: Klem Hayes
Keyboard: Christian Cullen
Schlagzeug: Ed Breckenfeld

Tracklist
1.Heaven on Earth
2.Book of Life
3.Love´s eternal Flame
4.Language of the Heart
5.Let me Let you go
6.Faithful Heart
7.Defying Gravity
8.The Roaring of Dreams
9.Secret of the Way
10.Astonish You
11.Tall Ships
12.Turnaround

Datum: 08.02.2007 - Autor Jörg
Ich krieg die Tür nicht zu! Das gibt es doch nicht! Dieser Jim Peterik ist ein Teufelskerl, was Musik und Songwriting angeht. Um es gleich vorweg zu nehmen, die neue und dritte Pride of Lions-Studio-Scheibe ist genau so genial und brillant geworden, wie 2003 das Überraschungsdebüt. Nun liegt ein Jahr nach dem schönen Live-Album, der DVD und dem ebenfalls tollen Jim Peterik Soloalbum, ein neues Pride of Lions-Album vor mir.

Andächtig und gespannt lege ich die CD ein und fast schon feierlich warte ich bis der erste Song „Heaven on Earth“ richtig losgeht. YES!! Es ist wieder vollbracht, genau das wollte ich hören. Zündete die zweite Pride of Lions-CD „The Destiny Stone“ mit ein wenig Verzögerung bei mir, so haut mich „Roaring of Dreams“ wieder sofort beim ersten Hören mit und begeistert wieder von vorne bis hinten. „Book of Life“ ist eine Power-AOR-Hymne die man nach 2 Mal anhören nicht mehr aus dem Kopf bekommt. Das sind die unsterbliche Hooklines und Ohrwürmer, wie sie es nur ein Jim Peterik im Stande ist zu schreiben und zu komponieren. Dazu diese unglaubliche Stimme von Sänger Toby Hitchcock, der sich wieder –in bester Pride of Lions-Tradition, die Gesangarbeit mit Jim teilt, um seinen Lehrmeister dann aber bei jedem Refrain zu übertrumpfen und die Butter vom Selbstgeschmierten Brot zu nehmen. Der Junge hat das Zeug zu einem der ganz Großen seiner Zunft zu werden. Wenn er an Charisma und Ausstrahlung auf der Bühne arbeitet, aber das wird mit der Zeit kommen, ist auf dem besten Weg eine Legende zu werden wie Jim Peterik.

Ich tue mich hier schon wieder fast schwer meine Begeisterung für „Roaring of Dreams“ in Worte zu fassen. Eigentlich möchte man nur: Geil!!! Brüllen und die Leute in die CD-Läden schleifen und sie zum Kauf dieser Perle zwingen. Aber das tut man ja nicht.

Alles was man bisher an Pride of Lions mochte, findet man natürlich hier wieder und die powervollen, epischen Rocksongs sind genauso vertreten wie die bombastischen Balladen.

Sicherlich gibt es auch hier immer wieder Momente, wo man die Ex-Band von Jim Peterik denkt, aber der Mann hat da nun mal auch die ganzen Hits mit verfasst.

Ich habe so langsam das Gefühl, alles was Jim Peterik so Musik-Technisch anfasst, ist Gold wert. Deswegen finde ich es doppelt Schade, das Pride of Lions auch mit diesem Album wieder nur den kleinen Kreis von Liebhabern und Musikverrückten erreichen wie bisher. So ein Album wie „Roaring of Dreams“ gehört meiner Meinung nach an die Spitze der Charts in sämtlichen Ländern. Lieder wie „Loves eternal Flame“,“Tall Ships“ oder „Faithful Heart“ sollten zu jeder Tages und Nachtzeit im Radio laufen. "Let me Let you Go" ist ein absoluter Jahrhundert-Song, mehr sage ich da nicht zu.

Pride of Lions müssten in den größten Stadien spielen. Das würde ich als Gerechtigkeit und als vernünftige Anerkennung für diese brandheiße und totgeile AOR-CD halten.







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