Erscheinungsjahr
2003
Label
Frontiers
Besetzung
Gesang: Toby Hitchcock
Gitarre, Gesang & Keyboard: Jim Peterik
Bass: Clem Hayes
Gitarre: Mike Aquino
Keyboard: Christin Cullen
Schlagzeug: Ed Breckenfeld, Hilary Jones
Tracklist
1. It´s Criminal
2. Gone
3. Interrupted Melody
4. Sound of Home
5. Prideland
6. Unbreakable
7. First time around the sun
8. Turn to Me
9. Madness of Love
10. Love is on the Rocks
11. Last safe place
12. Music and Me
Datum: 31.05.2004 - Autor Jörg
Also das Debüt von Jim Peteriks neusten Streich PRIDE OF LIONS war mein persönliches Album des Jahres 2003. Ein Feuerwerk an catchy Melodien und Hooklines die sich ins Ohr fressen und sich im Kopf festsetzen. Komponist Peterik teilt sich den Gesang mit dem jungen, noch recht unbekannten Toby Hitchcock. Diesen hatte die Tochter von Jim bei einer Casting-Show aufgegabelt bei der er vorsingen wollte. Der junge Toby verfügt über eine Bärenstarke Stimme und erzeugt hier einen Gänsehautmoment nach dem anderen. Man weis hier überhaupt nicht wo man anfangen soll, so überwältigend sind die Lieder auf der CD. Das man es hier mit einen Überflieger nach dem Nächsten zu tun hat braucht man bei einem Songschreiber wie Jim Peterik gar nicht anzweifeln, der Man gehört zu den Besten was der AOR-Bereich zu bieten hat. Auch passt seine Stimme zu den Songs, obwohl er ja den größten Teil des Gesangs Toby Hitchcock überlässt. Durchhänger oder Ausrutscher findet man auf dieser CD keine, nur Treffer genau ins Schwarze. Kommen wir mal zu den richtigen Höhepunkten der CD, es sind wie gesagt alle stücke geil, nur ein paar ragen besonders hervor. Schon der rockige Opener „It´s Criminal“ macht klar, AOR at it´s Best bekommt man hier, der Song ist „kriminell“ gut. Die nächsten Höhepunkte sind „Interupeted Melody“, obwohl man sich hier ein wenig an Europe´s „Carrie“ bedient, was den Beginn des Songs angeht. Danach folgt das flotte „Sound of Home“ welches ein Mega-Knaller ist. Mit „Prideland“ wird es dann wieder etwas besinnlicher, bevor Mr. Peterik den Song „Unbreakeable“ von der Leine lässt. Was für eine Gesangsleistung und was für ein Lied, hier sitzt man nicht ruhig, da geht man noch bei 100sten Durchlauf voll mit. Obwohl sich alle Melodien und auch Refrains schnell festsetzen und sich merken lassen, nutzt sich die CD kaum ab und bleibt noch nach etliche Wochen frisch und unverbraucht. Ein schöner Popsong ist „First time around the Sun“ geworden, danach gibt es eine Menge guter und wunderschöner Lieder, auf die ich nicht alle einzeln eingehen möchte. Denn der Knaller, der Hit schlechthin kommt am Ende der CD mit der Hymne „Music and Me“. Hier beschreibt Peterik das Gefühl, wie es ist süchtig nach Musik zu sein und wie man die Leibe zur Musik überhaupt erst entdeckt hat. Eine Hymne der Extraklasse und schon jetzt ein Klassiker der in die Geschichte eingehen wird. Hier haben die beiden ein Song erschaffen, der sich nicht vor den Großtaten von Jim Peterik verstecken muss, sogar mit ihnen gleichzieht. Das PRIDE OF LIONS toll werden würde hatte ich ja schon geahnt, aber so eine Brecher an Tollen Lieder habe ich nicht erwartet. Wie eingangs erwähnt das Beste Album des letzten Jahres für mich. Schon jetzt ein echter Klassiker.