Pretty Maids - Wake up to the Real World

8.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2006

Label
Frontiers Records

Besetzung
Gesang: Ronnie Atkins
Gitarre: Ken Hammer
Bass: Ken Jackson
Schlagzeug: Allan Tschicaja

Tracklist
1.Wake up to the real world
2.All in the name of love
3.I am the End
4.As guilty as you
5.Why die for a Lie
6.Such a Rush
7.Where Beauty Lies
8.Brave young Breed
9.Terminal Violence
10.Perfect Strangers
11.Another Shot of your Love

Datum: 01.11.2006 - Autor Jörg
Lange haben sie sich Zeit gelassen die Pretty Maids, mit einem neuen Studioeisen. „Plant Panic“ ist noch auf das Jahr 2002 datiert und danach kam nur noch eine Live-Scheibe (Alive at Last), die aber auch schon gute 3 Jahre alt ist.

Nach nun mehr 4 Jahren kommen Ken Hammer und Reibeisen-Sänger Ronny Atkins mit neuen Drummer, Allan Tschicaja (früher bei Royal Hunt) mit „Wake up to the real world“ daher. Viel geändert hat sich bei dem Danish Dynamite nicht, denn ihr Stil ist immer noch der gleiche, wie vor über 20 Jahren. Das freut mich, denn einen großen Stielwechsel hätten die Dänen auch nicht gebraucht. Die Mischung aus Hardrock und Melodiösen Metal läuft immer noch wunderbar und warum das ändern.

Gut, sofort hat es mit „Wake up to the real World“ nicht geklappt. Bei den ersten Durchgängen war ich ein wenig enttäuscht, dass sich die Stücke nicht sofort ins Ohr setzen. Doch nach einigen Runden bin ich dann doch mit dem Album im Bett gelandet. Solches Hard´n Heavy-Futter wie „All in the Name of Love“, das harte „Terminal Violence“ oder „I am the End“ gehören in jede Sammlung. Pretty Maids haben eine große Fan-Base aus beiden Lagern, also aus der Hardrockecke und dem Metal-Leuten, die dürften aber gut mit dieser CD bedient werden.

Eine Band wie Pretty Maids muss sich immer an solchen Scheiben wie „Future World“ oder dem geilen „Red, Hot &Heavy“, oder dem Mächtigen Spät-90ger Album „Spooked“ messen lassen. Doch Hand aufs Herz, welche Band schafft es heute noch an ihre Glanztaten aus den alten Zeiten anzuknüpfen? Kaum einen, aber man kann sich freuen wenn Bands es schaffen mit den aktuellen Alben ebenbürtige CDs veröffentlichen.

So was wie „ Such a Rush“ geht ab und freut das Herz. Pretty Maids haben immer ein gutes Händchen für tollen Balladen und ruhigere Songs gehabt, das ist ihnen auch im Jahr 2006 nicht verloren gegangen. Das beweisen Lieder wie As Guitlty as you“ oder „Another Shot of your Love“.

Einzig die Coverversion des Deep Purple-Songs “Perfect Strangers” hätte man hier nicht wirklich gebraucht. Klar sind Pretty Maids eine Band die von Sound her ein wenig Ähnlichkeit mit Deep Purple hat und echt schlecht ist das Cover auch nicht, doch ein eigener Kracher wie „Why die for a Lie“ wäre doch feiner gewesen.

Ich habe zwar den Vorgänger „Planet Panic“ seinerzeit ein wenig zu hoch bewertet, doch „Wake up to the Real World“ ist meiner Meinung nach ein ebenso starkes Album geworden.

Es ist erfreulich das die Pretty Maids wieder mit dabei sind und wir uns noch auf weitere, tolle und starke Alben freuen können. Jetzt kommt schnell auf Tour!









last.fm Player


TOP-NEWS
Interview: Voodoo Six


RANDOM REVIEWS