Erscheinungsjahr
1984
Label
CBS
Besetzung
Gesang: Ronnie Atkins
Gitarre: Ken Hammer
Gitaree: Pete Collins
Keyboard: Alan Owen
Bass: John Darrow
Schlagzeug: Phil Moorheed
Tracklist
1. Fortuna Imperatrix Mundi
2. Back to Back
3. Red, Hot and Heavy
4. Waitin´for the time
5. Cold Killer
6. Battle of Pride
7. Night Danger
8. A place in the night
9. Queen of Dreams
10. Little Darling
Datum: 26.05.2004 - Autor Jörg
Bei kaum einer Band wie bei den Pretty Maids gibt es fast genauso viel gute sowie schlechte Scheiben in der Discographie. Zu Beginn ihrer Karriere haben die Dänen aber noch regelmäßig gute bis sehr gute Platten eingespielt. Der erste Longplayer, es gab noch eine 6 –Song EP ein Jahr vorher, gehört mit zu den besten Scheiben der Maids. Eingeleitet durch ein kurzes klassisches Intro geht es dann auch gleich mit „Back to Back“ flott los, ein fetziger Banger. Dem folgt der Titelsong auf dem Fuße und stampft alle in Grund und Boden. Danach gibt es mit „Waiting for the Time“ einen eher kommerziellen Rocker mit großem Refrain. Danach schlägt die Band fast Speed-Metal artig mit „Cold Killer“ zu, der im Mittelteil einen schönen ruhigeren Part hat. „Battle of Pride“ kommt dann wieder Stampfend über die Anlage. Der nächste Song drückt dann wieder gehörig auf das Gaspedal, hier kommt die Reibeisenröhre von Ronnie Atkins so richtig gut rüber. „A place in the night“ ist ein abwechslungsreiches Stück welches etwas melodischer und zu Beginn mit tollen Akustik-Gitarren Untermalt wird, eine gigantischer Refrain krönt diese Lied. Die Mischung aus harten, schnellen Heavy Metal-Stücken und eher kommerzielleren, melodischeren Songs war immer schon das besondere An den Pretty Maids. „Queen of Dream“ beginnt mit einen Bombastischen Keyboardteil und entpuppt sich zum geheimen Hit von "Red, Hot aqnd Heavy", das Stück muss man öfter hören bis es zündet. Den Abschluss dieses Klassikers macht dann das Stück „Little Darling“ welches von Thin Lizzy-Kopf Phil Lynott geschrieben wurde, es hat einen coolen Rock ´n Rolligen Gitarrenlauf zu bieten und macht noch mal richtig Laune.
Alles in allem gibt es hier keinen Reinfall zu vermelden und man kann "Red, Hot and Heavy" ohne Probleme zu den Klassikern des europäischen Heavyrocks zählen.