Pretty Maids - Planet Panic

8.5 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2002

Label
Massacre

Besetzung
Gesang: Ronnie Atkins
Gitarre: Ken Hammer
Bass: Kenn Jackson
Schlagzeug: Michael Fast

Tracklist
1. Virtual Brutality
2. Playing God
3. He Who Never Lived
4. Face Of My Enemy
5. Not What You Think
6. Natral High
7. Who´s Gonna Change
8. Worthless
9. One Way To Rock
10. Enter Forevermore

Datum: 29.05.2004 - Autor Jörg
Moderne Sounds haben Einzug gehalten, so springt es mir aus dem Infoblättchen entgegen. Muß das sein? Warum? Wieso? Sind die Bekloppt? Das waren meine ersten Gedanken, aber alles halb so wild. Wenn man mit modernen Sound die paar Soundeffekte bei den Strophen des Openers „Virtual Brutality" meint, so was gab es schon 1997 auf „Spooked". Ungewöhnlich hart gehen die MAIDS auf ihrem 15ten Album zur Sache. Aber die Band ist immer bedacht, ihre alten Trademarks wie schöne Melodien, Reibeisenstimme und unnachahmliche Grooves im Sound unterzubringen. Haben sich auf den Alben nach „Spooked" meiner Meinung nach immer zu viele Lückenfüller getummelt, lümmeln sich auf „Planet Panic" weniger Ausfälle. Das einzige schwarze Fleckchen auf der ansonsten weißen Weste, ist die Tatsache, das .Planet Panic" erst nach einigen Durchläufen ins Ohr geht. Ein wenig Geduld sollte man schon mitbringen. Ich habe Anfangs auch erst meine Zweifel gehabt und wollte die CD unter der Kategorie: Nett, aber unspektakulär einsortieren. Aber mit dem 7/8 Durchlauf kommen die Ohrwürmer ans Tageslicht (Playing God, He who never lived). Eine Coverversion hat man auch an Bord, die auf den ersten Blick überflüssig wirkt, den man denkt„One Way To Rock" kann ohne Sammy Hagars Stimme nicht funktionieren. Anfangs habe ich den Song immer noch weitergedrückt, mittlerweile habe ich mich beim mitsingen erwischt. Der Song „Face of my Enemy" begeistert mich mit einer tolle Hookline, die mir Anfangs total durch die Lappen gegangen ist. Wie gesagt mit der Zeit wächst die CD zum Knüller.An die Klassiker wie RED, HOT AND HEAVY, FUTURE WORLD oder gar die erste EP kommt „Planet Panic" nicht ran, aber solche Rohrkrepierer wie SCREAM oder ANYTHING WORTH... steckt die Scheibe locker in die Tasche. Es ist das Album das auf SPOOKED hätte folgen sollen.







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