Praying Mantis - To the Power of Ten

7.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
1995

Label
Pony Canyon (Japan)

Besetzung
Gesang: Gary John Barden
Gitarre: Dennis Stratton
Gitarre, Keyboard, Gesang: Tino Troy
Bass, Gesang: Chris Troy
Schlagzeug: Bruce Bisland

Tracklist
1. Don´t be affraid of the Dark
2. Bring on the night
3. Ball of Confusion
4. Welcome to my Hollywood
5. Another Time, another Place
6. To the Power of Ten
7. Little Angel
8. Victory
9. Only the Children cry
10. Night and Day
11. Angry Man


Datum: 29.05.2004 - Autor Jörg
Ich gebe es gern zu, das ich wenn es um die Praying Mantis geht nicht immer ganz objektiv bin, aber wer ist das bei seiner Lieblingsband schon? Und wenn ich keinen AOR mag und überhaupt nichts mit solchen Klängen anfangen kann, dann lasse ich doch lieber die Finger von den CDs. Sicher gebe ich hier gern zu, das „To the Power of Ten“ nicht das Meisterwerk ist, was man erwarten würde, aber was früher mal in einem Import-Special einer gewissen Zeitung stand ist auch übertrieben. Dort schrieb man diese CD wäre total überflüssig, aber im Jahr 1995 da war es ja nicht gerade cool, wenn man was aus den 80zigern gut fand. Eben diese Zeitung reitet ja seit einiger Zeit überraschend auf der True-Metal-Welle mit, auf einmal wieder. Zurück zu den Mantis. Hier gibt sich der Ehemalige Sänger von MSG Gary Barden die Ehre und macht seine Sache recht ordentlich. Seine Stimme hat über die Jahre doch etwas gelitten und er kann nicht mehr ganz an seine Glanzleistungen anschließen, aber er gibt sich Mühe. Die Songs stehen alle in bester Praying Mantis-Tradition und sind gute Lieder denen man die Handschrift der beiden Brüder Chris und Tino Troy anhört. Stark der Eröffnungssong „Don´t be affraid of the Dark“ und die beiden Ohrwürmer „Welcome to my Hollywood“ und das schöne „Only the children cry“. Leider hat sich hier und da ein Hänger mit eingeschlichen und da kommt schon mal das ein oder andere Stimmungstief auf. Aber solche Lücken werden dann durch eingängige Songs wie „Victory“ oder das zum Mitsingen einladende „To the Power of Ten“ wieder ausgeglichen. Mag schon sein die CD die ein oder andere Ecke und Kante gebrauchen hätte können und man sich ein wenig in arg poppige Gefilde wagt, aber das passt schon. Sicher geht „To the Power of Ten” nicht als Klassiker über die Zeilinie, aber ein gutes Album ist es alle Mal.







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