Erscheinungsjahr
2000
Label
Zoom Club records
Besetzung
Gesang: Tony O`Hara
Gitarre, Keyboard, Gesang: Tino Troy
Gitarre, Gesang: Dennis Stratton
Bass, Gesang: Chris Troy
Schlagzeug: Bruce Bisland
Tracklist
1. Wasted Years
2. The Messiah
3. Best Years
4. Blood of an Angel
5. Valley of the Kings
6. Changes
7. Man behind the Mask
8. Remember my Name
9. The Day the Sun turned cold
10. Forever in Time
Datum: 28.05.2004 - Autor Jörg
Ob diese CD nun schon offiziell in Deutschland veröffentlicht wurde, weis ich nicht so genau. Auf alle gibt es sie für einen anständigen Preis bei diversen Mailorder abzugreifen. Die Band hatte ja Jahrelang nur in Japan ihre Scheiben herausgebracht. Das Bandkarussell hatte sich mal wieder einmal gedreht und hier feierte nun der sensationelle Sänger Tony O´Hara seinen Einstand bei den Engländern. Sicher gibt es bessere Sänger im Hard´n Heavy -Zirkus aber ich finde Tonys Stimme passte so was von perfekt zu der Musik von Praying Mantis, das ich seinen Ausstieg 3 Jahre später mit sehr gemischten Gefühlen sah. Auf „Forever in time“ war nun auch die Zeit der lauen Songs für die Band vorbei. Sicher gefallen mir alle CDs der Band, doch den ein oder andere Langweiler hatte sich schon mal zwischen die Lieder gemogelt. Hier gibt es das erste Album seit „Predator in Disguise“ welches nur Knaller enthält. Der erste Track geht schon gut ab und der erste Höhepunkt folgt nun mit dem orientalisch angehauchten „The Messiah“, welche Ohrwurm. Denkt man dieser Song war schon brillant, legt die Band mit „Wasted years“ eine Schippe nach, das einem Hören und Sehen vergeht. So eine satte AOR- Hymne schüttelt man sich auch nicht jeden Tag aus dem Ärmel. Der Refrain bzw. die Bridge dazu ist ein süchtig machendes Stück Musik. Kann man nicht oft genug hören und dazu eine himmlische Melodie auf der Gitarre. Tony O´Hara verfügt über ein klare Organ und passt wie der berühmte Arsch auf den Eimer zur Musik. Das kann ich einfach nicht oft genug anmerken. Die CD hält das hohe Niveau über die gesamte Spielzeit und lässt mich immer wieder zu den Songs abrocken. Betrachtet man das tolle, Cover muss man feststellen das hier noch alte Motive, die schon auf anderen Praying Mantis -Scheiben auftauchten, mit eingearbeitet wurden. Weitere Anspieltipps diese Killers sind noch „Man behind the Mask“, das leicht epische „The Day the sun turned cold“ und das geile „Blood of an Angel“. Wer nicht weis was er von der Band halten soll, der könnte mit dieser CD einen guten Start wagen. So was nenne ich mal brillanten AOR, der keinesfalls angestaubt klingt. Die Band schaffte es sogar noch dieses klasse Album zu übertreffen.
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