Praying Mantis - Captured alive in Tokyo City



Erscheinungsjahr
1996

Label
Pony Canyon

Besetzung
Gesang: Gary Barden
Gitarre, Gesang: Tino Troy
Gitarre: Dennis Stratton
Bass, Gesang: Chris Troy
Schlagzeug: Clive Burr

Tracklist
CD1:
1.Victory
2.A cry for the new world
3.Can´t see the angels from here
4.Bring on the night
5.Only children cry
6.To the power of ten
7.The Horn
8.Dream On
9.Welcome to my Hollywood
10.Turn the tables
11.Children of the Earth

CD2:
1.Angry man
2.Don´t be affraid of the Dark
3.Cheated
4.Letting Go
5.Lovers to the Grave
6.Flirting with Suicide
7.Rise up Again
8.Armed&Ready
9. Captured City

Datum: 13.03.2005 - Autor Jörg
Das mir die englischen AOR-Recken von Praying Mantis besonders am Herzen liegen, hat der regelmäßige Leser ja schon mitbekommen und so lasse ich es mir auch nicht nehmen das Doppel-Live-Album aus dem Jahre 1996 zu reviewen. Die CD enthält ein komplettes Konzert welche am 11 und 12 November 1995 in Tokio mitgeschnitten wurde, an deren Abende auch die gleichnamige DVD mitgefilmt wurde. Am Mikrofon steht hier niemand geringeres als Sangesbarde Gary Barden und macht seinen Job gewohnt solide. Ja, selbst ich als Gary Barden-Fan muss sagen, dass er hier nicht seine Beste Leistung abliefert, aber so schlimm wie an manch anderer Stelle behauptet wird, ist es auch nicht. Der Mann sagt ja selber dass er zu der Zeit nicht in bester Form war, aber es ist ihm doch gelungen die Songs in akzeptabler Form rüberzubringen. An der Songauswahl gibt es nichts zu meckern, alle wichtige Mantis-Hits sind hier vertreten und es macht sich keine Frage breit: Wo ist denn der Song geblieben. Die Kracher vom Debüt „Cheated“, „Children of the Earth“ oder „Flirting with Suicide“ stehen einträchtig neben neueren (die eben 1996 aktuell waren) wie „Don´t be afraid of the Dark“ oder „Welcome to my Hollywood“. Die Fans nehmen jeden Song dankbar auf und danken es mit der typischen japanischen Art. Auch Gary Barden´s Vergangenheit bei MSG wird am Ende der CD mit „Armed &Ready“ nicht vergessen.

20 Songs lang entführen uns Praying Manits in ihre Welt und lassen eine Musik hochleben, welche 1996 so gut wie Tot war. Mit guten und feinen AOR kann man auch heutzutage kein Millionär werden, doch ist die Akzeptanz heute wieder größer als noch vor 10 Jahren. Sei noch zu bemerken, dass am Schlagzeug der ehemalige (und heute schwer kranke) ehemalige Iron Maiden-Drummer Clive Burr für einen strammen Beat sorgt. Fans der Band sollten sich nach der sicher teuren Japan-Version von „Captured alive in Tokyo City“ umsehen, die zwar nicht mit Bonussongs aufwartet, dafür aber einen Backstage-Pass und ein zusätzliches Booklet enthält.







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