Prakesh - Diary

9.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2007

Label
Prakesh Music

Besetzung
Vocals: John Prakesh
Guitars: Frank Chap
Bass: Dominik Crnjac
Drums: Andi Hug

Tracklist
1. Makin’ me Ill
2. Providence
3. Message
4. Face the Music
5. Pretending Pride
6. Beautiful Day
7. Burnt Out
8. What’s bedhind the Mask
9. Without me
10. Escape
11. Insomnia

Datum: 20.05.2007 - Autor Vince
“John Prakesh” und seine Mannen sind zurück um dieses mal so richtig abzurocken und am besten gleich noch die ganze Welt im Sturm zu erobern. Wenn ich mir die Scheibe so anhöre, muss fast schon ein Wunder geschehen dass die Band nicht International einschlägt. Darauf komme ich dann aber am Schluss der Rezension zu sprechen, erst möchte ich euch „Diary“ vorstellen und ein paar Eindrücke weitergeben. Die im Jahr 2001 gegründete Band des aus Südindien stammenden „John Prakesh“ spielt satten modernen Rock der durch eine unbändige Energie und ausserordentlich starken Melodien mitten ins Schwarze trifft. „Diary“ lebt vom starken Gesang von „John“ und den unglaublichen Refrains die praktisch alle Hitverdächtig klingen. Das fängt beim Opener „Makin’ me Ill“ an und hört bei „Insomnia“ auf. Wirklich jeder Track weist ein überirdisches Niveau auf, das starke „Providence“ oder das heroische „Messege“ lassen keine wünsche offen. Die Frische und die markanten Hooklines bringen Licht ins Dunkle und zaubern dem Hörer ein Lächeln aufs Gesicht. Auch Balladen Fans kommen auf ihre Kosten, da hätten wir zum Beispiel das wunderbare „Beautiful Day“ welches zum träumen animiert wie kaum etwas. Dass „Prakesh“ keinen Plattenvertrag haben, grenzt schon fast ein Wunder, die Songs haben ein riesen Potential und beinhalten eine grosse Anzahl von Hits die es auch International locker schaffen könnten, wenn die Band ordentlich gepusht wird. Ich bin ja eigentlich kein Fan vom New Rock Genre, aber „Nickelback“ als Beispiel finde ich äusserst geil und die Jungs hier erinnern mich phasenweise an „Kruger“ und Co. und das wohl wegen den unwiderstehlichen Songs. Das Vorbild von „Prakesh* ist kein Geringerer als „Slash“ der ehemalige Gitarrenzauberer von „Guns n’ Roses“, auch wenn der Sound der Schweizer überhaupt nichts mit den Sleaze Rockern zu tun hat, haben sie eines begriffen, ein Song braucht eine starke Melodie und einen Refrain der sich von der Konkurrenz abhebt. Live konnte sich die Band schon an diversen Open Aris beweisen, unter anderem werden „Prakesh“ das Hochybrig Open Air abrocken, das wäre eigentlich in meiner Nähe, vielleicht werde ich ja spontan einen Ausflug wargen, mal sehen. Das Fazit ist schnell gezogen, „Prakesh“ sind eine hochtalentierte Band die in den Startlöchern zu einer grossen Karriere sind, wie bei vielen anderen Künstlern bleibt nur die Frage ob die Jungs eine Chance bekommen oder in der Versenkung verschwinden. Die Produktion ist übrigens ziemlich gut, auch wenn „Diary“ eine Eigenproduktion ist, genau da fängt nämlich die Professionalität an, ohne eine CD mit anständigem Sound ist heute nichts mehr zu holen, da viele Labels das Album nach einem Vertrag direkt vertreiben.





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